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Baumhögger-Anklage muss warten

DORTMUND Frühestens Ende Oktober wird das Dortmunder Landgericht entscheiden, ob gegen den Dortmunder Bauinvestor Reinhard Baumhögger ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eröffnet wird.

Bis Mitte Oktober haben die Anwälte Baumhöggers Zeit,  zur Anklage gegen ihren Mandanten Stellung zu nehmen, erklärte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage. Zudem sei die 33. Kammer für Wirtschaftsstrafkammer durch andere Verfahren derzeit stark belastet. Deshalb ist unklar, ob es überhaupt in diesem Jahr zu einer Entscheidung kommt.

Wie berichtet beschuldigt die Bochumer Staatsanwaltschaft den Unternehmer, seit 1999 über zwölf Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Dazu habe er verschiedene Firmen genutzt, die er von Dortmund aus steuerte. Baumhögger stand zuletzt bei den Justizbehörden in Thüringen im Verdacht, beim Bau des Kongresshotels in Suhl unrechtmäßig Fördergeld in Millionenhöhe kassiert zu haben. Die Gerichte dort hatten eine Anklage aber wegen Verjährung abgewiesen.

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