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Bei Nahversorgung (fast) alles gut

Huckarde Wir schreiben das Jahr 2007. Der ganze Stadtbezirk Huckarde ist gut mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgt. Der ganze Stadtbezirk? Nein. Zwei Dörfer hören nicht auf, die Stadt um Abhilfe zu bitten.

Deusen und das Jungferntal sind aus Sicht vieler Bezirksvertreter die Sorgenkinder in Sachen Nahversorgung. Die CDU moniert, dass im Jungferntal unter anderem das ehemalige Edeka-Geschäft leer steht. Und mit Blick auf Deusen fordert Fraktionssprecher Heinz-Peter Krause die Verwaltung auf, dafür zu sorgen, dass Einzelhandel dort ansässig wird.

In der August-Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Huckarde fand Stadtdirektor Ullrich Sierau jetzt klare Worte, vor allem zur Nahversorgungssituation in Deusen: "Ich kann einen Investoren nicht nach Deusen prügeln." Es habe viele Gespräche mit Einzelhandelsanbietern gegeben, doch diese hätten zu keinen dauerhaft greifbaren Ergebnissen geführt.

Die Fachverwaltung sei auch weiterhin bemüht, dass die Situation verbessert wird.

Ganz anders sieht die Lage in Kirchlinde aus. Dass die Erdarbeiten zur Vorbereitung auf das Einkaufszentrum zwischen Frohlinder- und Zollernstraße begonnen haben, veranlasste Stefan Keller, den Fraktionssprecher der SPD, zum freudigen Ausruf "Jetzt geht´s los." Stadtdirektor Sierau kommentierte das: "Manchmal braucht man einige Zeit, um bei widersprüchlichen Interessen einen Ausgleich herzustellen." Der Forschreibungsentwurf des Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzeptes (InSEKt), den Ullrich Sierau gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer vorstellte, enthält, was Handel und Gewerbe betrifft, einige weitere Planungen für die Zukunft.

So arbeitet auch die Fachverwaltung weiter an den Plänen, an der Roßbachstraße im Ortskern Huckardes einen Lebensmittelmarkt und einen Getränkemarkt anzusiedeln.

Bei den Gewerbeflächen spielt die Fläche nördlich der Kokerei Hansa eine eher perspektivische Rolle. Im InSEKt steht als Ziel: Sanierung des Geländes nördlich der Kokerei Hansa bis etwa 2009 als Vorbereitung einer Flächenentwicklung bei entsprechender Nachfrage.

Geplant ist demnach auch die Neuordnung des Gewerbegebietes Deusen und die Einrichtung eines Gewerbehofes als Nachfolgenutzung für eine Gehöftgruppe in Deusen. Bre

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