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Beim Kauf von Spielzeug der Nase folgen

"Die Quietscheente riecht so komisch. Ist das gefährlich?" Diese und ähnliche Fragen musste in den vergangenen Tagen Volker Mahlich (1. Foto), Umweltberater bei der Verbraucherberatung Dortmund, beantworten.

Grund ist die Verunsicherung der Verbraucher nach den Berichten über belastetes Spielzeug der Firma Mattel wie auch von Toys 'R' Us, das in China hergestellt wurde. Blei und heraus lösbare Magnetteile können Kinder gefährden. "Von einer Hysterie bei den Verbrauchern kann man wirklich nicht sprechen", meint Mahlich. Das bestätigen auch die Geschäftsführer von Dortmunder Häusern, in denen Spielzeug von Mattel verkauft wird. "Die Rückruf-aktion läuft bei uns automatisch über den Zentraleinkauf", so Karstadt-Geschäftsführer Peter ErbMonika Block (2. Foto). Ähnlich läuft es auch bei der Galeria Kaufhof. Keine zehn Kunden hätten bisher in der Galeria Mattel-Spielzeug umtauschen wollen, weiß Chefin (Foto). "Und in diesen Fällen haben wird die Ware anstandslos zurückgekommen."

"Bei uns waren lediglich fünf Artikel von Mattel betroffen", berichtet Andreas Mehls (4. Foto), Geschäftsführer von Lütgenau, und die seien umgehend aus den Regalen geräumt worden. Bei den allein 400 Artikeln, die Lütgenau von Mattel führe, "ist das nicht von großer Bedeutung".

Doch was empfiehlt Volker Mahlich nun in Sachen Quietscheente? "Da kann man relativ wenig zu sagen. Da müsste man schon Messungen vornehmen, um zu schauen, ob die Ente belastet ist." Und das sei teuer. Mahlich empfiehlt daher eher, den gesunden Menschenverstand und die Nase einzuschalten. "Wenn die Nase schon nein sagt, lassen Sie das Spielzeug liegen", rät er. Beim Kauf sollten Eltern auf Prüfsiegel wie "Spiel gut" oder "Fair-spiel" achten. "Das ist Spielzeug, das sowohl unter Umweltschutz- wie auch pädagogischen Aspekten empfehlenswert ist." Das CE-Zeichen könne man hingegen "links liegen lassen". Spielzeug aus zweiter Hand sei im übrigen auch eine gute Option. "Wenn das Spielzeug ausgegast hat, ist das dann längst weg." Empfehlenswert sei gebrauchtes Spielzeug daher auch besonders für Kinder, die unter Allergien leiden. Außerdem belege "second hand", dass das Spielzeug haltbar ist, "sonst könnte es nicht weiterverkauft werden". kiwi

Infos zu dem belasteten Spielzeug erhalten Sie u.a. unter www.mattel.de

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