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Bergschäden: Wer zahlt die Zeche?

Landtagsabgeordneter Bollermann nimmt am Bahnhof Hörde den Minister in die Pflicht

Hörde Bergschäden behindern den Neubau des Hörder Bahnhofs. Doch wer zahlt die Zeche, um die Altlasten zu beseitigen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Gerd Bollermann nimmt NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) in die Pflicht, das endgültig zu entscheiden. ?Wenn das nicht geklärt wird, ist das Projekt stark gefährdet?, so Bollermann. Wie berichtet, weigert sich die Bahn, die hohen Kosten für das Verfüllen der alten Bergbaustollen zu übernehmen. Denn wie beim Neubau des Bahnhofs an den Westfalenhallen ist das ein Fass ohne Boden. Dennoch will Bollermann bei einem Gespräch Ende Mai in Düsseldorf die Weichen stellen lassen. Schon allein deshalb, weil die Harpen AG und ein zweiter Investor, dessen Namen er nicht nennen möchte, an dem Bahnhofs-Projekt interessiert sind. Städtebaulich und wegen der zu erwartenden Fahrgastzahlen sei ein Neubau dringend notwendig. Hörde müsse lediglich in der Prioritätenliste weiter nach oben rutschen. Das Projekt könne mit bestehenden Programmen finanziert werden. Bollermann: ?Man muss nichts neu erfinden, deshalb setze ich auf das Ministergespräch?, hofft er auf ein positives Signal aus dem Verkehrsministerium. ban Die Stadt und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr arbeiten zurzeit an einem Gutachten, das technische Aussagen für einen Bahnhofsneubau in Hörde trifft.

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