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"Beten für die Stadt"

Beten - nicht nur für diejenigen, die von den Nokia-Entlassungen betroffenen sind, sondern für die Bürger der gesamten Stadt.

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Das taten gestern ab 17 Uhr unter anderem auch wieder Vertreter aus Politik und Gesellschaft, die sich am traditionellen Reinoldustag zum ökumenischen Gottesdienst in der Reinoldikirche versammelt hatten.

Diesmal unter der zentralen Fragestellung: "Was ist die Kirche hinter der Kirche?" Schließlich verstehe darunter ja jeder etwas anderes, meint Pfarrer Jürgen Lembke. Für den einen sei es das Gebäude aus massivem Stein, für den anderen die Gemeinschaft, ein dritter meine damit die Diakonie. Klar sei jedoch: "Die Kirche ist Gottes Zweck", so Lembke. Am Ende seiner Predigt tröstet er: "Die Kirche hinter der Kirche - das sind heute Abend wir selbst, die wir den Auftrag des Herrn gehört haben und ihn im Gebet für die Stadt erfüllen."

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Mitwirkenden - die Pfarrer Lembke, Ludger Hojenski, Heike Scherer sowie Filotheos Maroudas von der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde - mit den Gottesdienstbesuchern zum Gesprächsaustausch im Katholischen Centrum am Propsteihof. bel

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