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Boom fürs Handwerk oder nicht?

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Die Energieeinsparverordnung 2007 ist gestern in Kraft getreten. Damit wird der bundesweit einheitliche Energieausweis eingeführt, wenn man Immobilien verkaufen oder vermieten will.

"Für Hausbesitzer in Dortmund läuft damit der Countdown: Noch haben sie Zeit, ihre Gebäude zu sanieren. Mit dem Energieausweis bekommen sie die Wertsteigerung ihrer Immobilie schwarz auf weiß", so Carsten Kuttnik (1. Foto) von der IG BAU Bochum-Dortmund. Der Gewerkschafter hofft, dass der Gebäudeausweis einen Sanierungs-Boom auslöst und damit dem heimischen Handwerk einen Schub verschafft. "Hausbesitzer sollten die Gelegenheit nutzen: Gerade bei Altbauten können die Energiekosten durch eine Sanierung kräftig gedrückt werden. Jeder Mieter könne in Zukunft mit einer kurzen 'Passkontrolle' die Nebenkosten abschätzen. "Energiefresser sind da nur noch schwer an den Mann zu bringen. Wer sein Haus saniert, ist auf dem Mietmarkt klar im Vorteil", meint Kuttnik.

Kreishandwerksmeister Peter Burmann (2. Foto) ist eher skeptisch, dass der Ausweis einen Sanierungsboom auslöst. "Um ein Haus zu sanieren, muss man viel Geld in die Hand nehmen, das kann nicht jeder." Das Thema Gebäudesanierung zur Energieeinsparung habe dem Handwerk durchaus schon Aufträge beschert und das werde es auch künftig tun. "Aber dass wir uns vor Arbeit nicht mehr retten können, erwarte ich nicht." kiwi

Seite 5: Blickpunkt

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