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Bundesliga-Sonderzüge müssen rollen

DORTMUND Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat im Rechtsstreit um den Sonderzug-Einsatz zu Bundesliga-Spielen gegen die Bahn gewonnen. Die vom VRR bestellten Sonderzüge für die BVB-Partie gegen den MSV Duisburg am Sonntag werden also aller Voraussicht nach rollen.

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Bundesliga-Sonderzüge müssen rollen

Am Sonntag sollen wieder Sonderzüge der Bahn zum Haltepunkt Signal Iduna Park rollen.

"Wir bedauern die Entscheidung und erwarten nun die Begründung", erklärte Bahn-Sprecher Gerd Felser in einer ersten Stellungnahme. Zugleich kündigte er an, dass die DB Regio Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen werde. Falls dort bis zum Wochenende keine neue Entscheidung getroffen werde, würden die Sonderzüge aber in jedem Falle fahren. Der Beschluss des Gerichts umfasst die Bundesliga-Begegnungen von Schalke 04, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach bis Anfang September.

Erleichterung bei VRR

Mit Erleichterung wurde die Entwicklung von Dortmunds Bürgermeister Adolf Miksch aufgenommen, der Vorsitzender der VRR-Verbandsversammlung ist. "Ich freue mich, dass in so kurzer Zeit eine Entscheidung zu Gunsten der Kunden und Fans gefallen ist", erklärte er gegenüber den Ruhr Nachrichten.

Hintergrund des Streits zwischen VRR und Bahn sind zurückgehaltene Zahlungen über 45 Mio. Euro durch den Verkehrsverbund. Der VRR bestraft damit u.a. die mangelhaften Leistungen der Bahn mit Blick auf Pünktlichkeit und Sauberkeit im Regionalverkehr. Die Bahn hatte im Gegenzug angekündigt, keine Sonderzüge mehr im VRR-Gebiet einzusetzen.

 

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