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20-Jähriger drohte am Hauptbahnhof mit Messer

Bundespolizei musste am Samstag mehrere renitente Männer bändigen

DORTMUND Die Bundespolizei hatte am Dortmunder Hauptbahnhof am Samstag viel zu tun. In der Nacht zu Samstag bedrohte im KFC-Restaurant ein 20-Jähriger einen Kontrahenten mit einem Messer. Vormittags schlug ein Mann auf einen Bundespolizisten ein. Und nachmittags gab es Ärger, weil ein Mann in eine Bahn urinierte. 

Bundespolizei musste am Samstag mehrere renitente Männer bändigen

Mit diesem Messer soll ein 20-Jähriger einen 23-Jährigen bei KFC im Dortmunder Hauptbahnhof bedroht haben. Foto: Foto: Bundspolizei

Der Bundespolizei wurde es am Samstag am Dortmunder Hauptbahnhof nicht langweilig. Die Beamten hatten zu unterschiedlichen Tageszeiten mit mehreren renitenten, teilweise angetrunkenen Männern zu tun. 

Mann drohte bei KFC im Dortmunder Hauptbahnhof mit Messer

Gegen 2.50 Uhr in der Nacht zu Samstag wurde die Bundespolizei in das KFC-Schnellrestaurant am Hauptbahnhof gerufen. Laut Zeugenaussagen soll dort ein 20-jähriger Dortmunder einen 23-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Nach einem verbalen Streit soll der 20-Jährige das Messer gezückt und in Richtung des Kontrahenten gestochen haben. Aufgrund der Distanz zwischen den Männern sei niemand verletzt worden. 

Die Bundespolizei nahm den 20-Jährigen im Hauptbahnhof vorläufig fest und beschlagnahmte das Messer. Gegen den zur Tatzeit laut Polizei mit 1,4 Promille alkoholisierten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. 

Mülheimer greift Bundespolizisten im IC mit Faustschlägen an

Am Samstagmorgen war die Bundespolizei im Hauptbahnhof am Gleis gefragt. Bahnmitarbeiter hatten einen 26-Jährigen aus Mülheim im IC2214 von der Weiterfahrt ausgeschlossen, weil er kein Ticket besaß. Weil der Mann sich weigerte, den Zug zu verlassen, riefen die Bahnmitarbeiter die Bundespolizei. Davon ließ sich der 26-Jährige jedoch nicht beeindrucken: Er beleidigte die Beamten und versuchte, einen von ihnen mit Faustschlägen zu verletzen. Der Polizist wehrte den Angriff jedoch ab und überwältigte den 26-Jährigen.

Er wurde gefesselt zur Wache gebracht. Da sich der mutmaßlich durch Alkohol und Drogen berauschte Schwarzfahrer auch dort nicht beruhigte und weitere Beamten beleidigte, kam er ins Gewahrsam. Die Polizei leitete gegen den Mülheimer ein Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung, Beleidigung und Widerstands ein.

23-Jähriger urinierte in den Regionalexpress

Erneut von Bahnmitarbeitern wurde die Bundespolizei dann am Samstagnachmittag zum Gleis im Hauptbahnhof gerufen. Ein 23-jähriger Mann aus Wesel hatte neben die gesperrte Toilette im RE3 von Hamm nach Düsseldorf uriniert. Im Zug saßen viele Fahrgäste; laut Polizei nahmen auch Frauen und Kinder "Anstoß an dem Verhalten des Mannes". Laut Zeugenaussagen wollte der Mann die zweite Toilette im Zug nicht benutzen. 

Bundespolizisten nahmen den Mann mit zur Wache, um seine Personalien aufzunehmen. Dort beschuldigte er einen Beamten, seinen Kopfhörer beschädigt zu haben. Das brachte dem wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat ein. Zudem wird ihm als Ordnungswidrigkeit das Verunreinigen einer Bahnanlage zur Last gelegt.

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