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"Dackel sterben nicht aus"

Im Westen Bundesweit registriert der Deutsche Teckelclub einen Rückgang an Dackelgeburten. Waren es 1995 noch 12 000 Dackelwelpen bundesweit, ist die Zahl 2006 auf 7000 zurück gegangen. Der Dackel, ein Auslaufmodell? Nicht im Dortmunder Westen, sagt Teckelzüchter Karl Lehmhaus im Gespräch mit Redakteur Arndt Brede.

Herr Lehmhaus, erleben Sie diese Entwicklung in Ihrem Umfeld auch?

Karl Lehmhaus : Ich sehe das nicht ganz so. Dackel werden immer noch gezüchtet, vielleicht im Deutschen Teckelclub weniger als bisher. Vielleicht gibt es mehr Schwarzzüchter. Die Begeisterung für Dackel ist nach wie vor ungebrochen. Ich hatte gerade erst einen Wurf, der ruckzuck weg war. Ich kenne jedenfalls viele Züchter, die ebenfalls mit dem Absatz keine Schwierigkeiten haben. Das mag aber regional anders sein.

Was sind denn die Vorteile des Dackels?

Karl Lehmhaus : Er ist ein kleiner Familienhund, der jederzeit in jeder Ecke seinen Platz finden kann. Er ist liebenswürdig, wenn er auch manchmal einen dicken Kopf hat.

Und wie ist er auf der Jagd?

Karl Lehmhaus : Leider werden viele Dackel nur noch fürs Sofa gezüchtet. Aber meine Hunde jedenfalls werden auch zur Jagd eingesetzt. Sie sind wegen ihrer Größe gut geeignet, mal in einen Fuchsbau zu kriechen. Aber auch bei der Nachsuche, zum Beispiel nach einem angeschossenen Reh, sind sie gut zu gebrauchen. Er ist ein idealer Begleiter, auch für Förster.

Klare Antwort, Herr Lehmhaus. Sind Dackel eine aussterbende Rasse?

Karl Lehmhaus : Nein!

Karl Lehmhaus ist Vorsitzender der Gruppe Dortmund 1 im Deutschen Teckelclub und Landeszuchtwart. Wer sich näher für Dackel interessiert, kann an jedem Mittwoch ab 15 Uhr zur Vereinsanlage an der Westerwikstraße zwischen Kirchlinde und Westerfilde kommen. Informationen hat auch Karl Lehmhaus unter Tel. 3 57 88 37.

www.dtk-dortmund.de

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