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Dafür gibt's `ne Kanne Öl

hörde Die Motorradfahrer unter den Hörder Altstadt-Kunden müssen Josef Schneider `ne Kanne Öl ausgeben: Der 79-jährige Ural-Fahrer hat dafür gesorgt, dass motorisierte Zweiräder auf dem alten Markt wieder einen eigenen Parkplatz erhalten.

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Und das kam so: Bis vor einem halben Jahr parkte Schneider sein 33-PS-Gespann auf dem Stiftsplatz ab. Vollkommen legal, weil ein extra für Motorradfahrer aufgestelltes Schild (Foto) die Fläche für nur diese Verkehrsteilnehmer auswies. Doch dann rammte die Stadt dort Fahrradbügel in den Bogen. Was wiederum die Autofahrer ignorierten - und die erste Bügelreihe zu Kleinholz fuhren.

Es blieb das blaue "nur Motorräder"-P-Schild und bei einem Knöllchen, das Schneider zahlen musste, weil er seine 750er-Ural auf einem PKW-Parkplatz abgestellt hatte. Also rief er in der Redaktion an und fragte, ob das denn alles so seine Ordnung habe.

Hat es nicht, bestätigte der Fahrradbeauftragte Rüdiger Hartmann, der noch am gleichen Tag der Kritik des Motorradfahrers nachging, mit seiner Yamaha (Hartmann ist selbst Motorradfahrer) zum Stiftsplatz fuhr und erkannte: Hier ist was schief - und das gilt nicht nur für die umgefahrenen Fahrradbügel. Das Motorrad-Parkschild soll zügig durch ein Fahrrad-Logo ersetzt werden. Schon bald erhalten auch die Motorrad und Rollerfahrer wieder einen eigenen Parkplatz. Der Behinderten-Parkplatz soll aus der hintersten Ecke näher ans Zentrum verlegt werden.

Also, drei Fliegen mit einer Klappe. Und das alles, weil Josef Schneider sich über ein Knöllchen aufgeregt hat. ban

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