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Damit Kultur funktioniert

Rund 200 Dortmunderinnen und Dortmunder, vor allem Ruheständler, engagieren sich in ihrer Freizeit für Museen oder Kulturveranstaltungen.

Sie führen durch die Marienkirche. Sie weisen den Weg durchs Kochbuchmuseum. Und bei Bedarf schlüpfen sie auch in ein Kostüm und stellen sich als Statisten auf die Bühne: Ohne die Mitglieder des Vereins "pro Kultur" wäre das Kulturleben ärmer. Und eine Einrichtung wie das Hoesch-Museum hätte es ohne die Unterstützung der pro Kultur-Helfer beim Sammeln, Katalogisieren und Inventarisieren gar nicht gegeben.

Städtische Einrichtungen oder vom Kulturbüro geförderte Projekte können sich um die Hilfe bewerben. "Aktuell brauchen wir für die Museumsnacht am 15. September neue Mitglieder", wirbt Vereinsgründerin und -vorsitzende Annie Sarfeld (Foto), "Hörder Schloss, Brauerei- und Hoesch-Museum sind noch unbesetzt." Nach einer Einführung dürfen die Helfer etwa Besucher betreuen, auf Ausstellungsstücke aufpassen oder Führungen übernehmen. Mitglieder, die sich regelmäßig in einer Einrichtung engagieren, werden dort stärker eingebunden. Arbeitsplätze, das ist Annie Sarfeld wichtig, werden durch pro Kultur nicht ersetzt. Dank des Vereins können Museen jedoch länger öffnen oder besseren Besucherservice bieten.

Annie Sarfeld selbst, 66-jährige Innenarchitektin im Ruhestand, arbeitet zwischen 30 bis 40 Stunden in der Woche für den Verein; die Mitglieder helfen in der Regel einen Tag die Woche. "Ich bin stolz auf die tolle Kulturlandschaft in Dortmund", sagt Annie Sarfeld, "ohne Ehrenamtliche könnte die Stadt das gar nicht stemmen." pin

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