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Das ist der Plan mit den Baustellen auf der Hermannstraße

Am Phoenix-See

Wer die Hermannstraße am Rande des Phoenix-Sees nutzt, der genießt die erste baustellenfreie Zeit seit zwei Jahren. Doch die nächste Arbeiten stehen schon in den Startlöchern.

Hörde

von Felix Guth

, 11.07.2018
Das ist der Plan mit den Baustellen auf der Hermannstraße

Die östliche Hermannstraße ist war seit 2016 eine Dauerbaustelle. Nun stehen ab Ende 2018 die nächsten Arbeiten an. © Rüdiger Barz

Kaum eine andere Straße in Hörde ist seit 2016 so bearbeitet worden wie die Hermannstraße im Abschnitt ab der Hörder Bahnhofstraße in Richtung Aplerbeck.

Erst standen umfassende Kanalerneuerungen an. Nun geht es bald an die Details. Dahinter steckt ein erklärtes Ziel des öffentlich finanzierten Stadtumbaus Hörde, diese Durchgangsstraße am Rande des Phoenix-Sees zumindest etwas fußgängerfreundlicher zu machen.

Auch, wenn die Autofrequenz hier hoch bleiben wird – durch die neue Wohnbebauung verändern sich die Anforderungen an die Straße, die früher direkt am Werkstor der Stahlhütte vorbei führte.

Die neue Hermannstraße soll fußgängerfreundlicher und schöner werden

Zuletzt waren an der östlichen Hermannstraße die vorhandenen Straßenlaternen durch energiesparende LED-Leuchten ersetzt worden. Im Bereich der Bushaltestellen Emschertor und der Jet-Tankstelle wird es ganz neue Leuchten geben, die später zusammen mit den neuen Bushaltestellen eingebaut werden.

Die finalen Arbeiten sollen möglichst noch 2018 beginnen. Aktuell läuft noch die Ausschreibung des städtischen Tiefbauamts für den Einbau von lärmminderndem Asphalt. Außerdem entstehen die Mittelinseln und neue Bushaltestellen. Die Einmündung zur Gotenstraße wird barrierefrei ausgebaut. Die Bauarbeiten dauern nach bisheriger Kalkulation rund ein Jahr.

Hermannstraße wird wieder aufgerissen - das war so geplant

Was auf den ersten Blick so aussieht, als würde eine gerade erst fertige Straße wieder aufgerissen wird, ergibt planungstechnisch Sinn. Die Kanalarbeiten 2016/2017 waren wegen des hohen Alters vieler Leitungen notwendig und nicht aufschiebbar.

„Es ergibt Sinn, das Stadtumbaugeld zum Schluss zu investieren“, sagt Thomas Weyland von der Hörder Stadtteilagentur. Der Straßenbelag war nur provisorisch wieder hergestellt worden.

Die Asphaltarbeiten ab Ende 2018 werden voraussichtlich wieder eine Reihe von Einschränkungen für die Anwohner der östlichen Einbahnstraße bedeuten.

Deshalb plant das Tiefbauamt in den nächsten Monaten eine Informationsveranstaltung zum Stadtumbau. Außerdem sollen Bürger in einem Flyer alle Informationen zur Baustelle erhalten.

Das kostet der Umbau und das soll er bringen
  • Der Umbau kostet rund 1,7 Millionen Euro. Es fließt Geld der Stadt, des Landes NRW und des Bundes.
  • Die Hörder Stadtteilagentur benennt die Vorteile für Anwohner durch den Umbau wie folgt: ein schöneres und einheitlicheres Erscheinungsbild der Straße, bessere Querungsmöglichkeiten, barrierefreie Bushaltestellen und geringere Fahrgeräusche der Autos durch den neuen Asphalt.
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