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Parkverbot

Deshalb ist der Parkplatz am U-Turm immer leer

DORTMUND Wer als Anlieger des Klinik- und des Unionviertels mit seinem Auto auf der Suche nach einem Parkplatz immer wieder Runden dreht, kommt häufig auch an den freien Stellplätzen an der Rheinischen Straße im Schatten des U-Turms vorbei – und versteht die Welt nicht mehr. Denn dort herrscht Parkverbot. Wir erklären, warum das so ist.

Deshalb ist der Parkplatz am U-Turm immer leer

Eckard Ruttkowski auf den leeren Parkflächen am U-Turm, die er gern mit dem Anwohnerausweis des Klinikviertels genutzt sehen würde. Doch das liegt nicht im Interesse der Stadt und des Tiefgaragen-Betreibers am U.

Am Zaun zur U-Einfahrt hängt ein Schild der Stadt: „Parken auf dem U-Areal verboten“. Dahinter – gut sichtbar – rund 180 leere Parkplätze, teils auf asphaltierter Fläche mit Parkmarkierungen, teils auf Flächen mit sogenannter wassergebundener Tragschicht, sprich zum Parken für PKW geeignet. Die leeren Flächen sind nachts zum Teil auch mit Flutlicht beleuchtet.

Für Anwohner Eckard Ruttkowski wären diese Flächen eine willkommene Möglichkeit, den Parkdruck aus seinem Viertel zu nehmen – durchaus auch gegen eine angemessene Gebühr. Doch mit seinem Vorschlag erntete Ruttkowski in der Bezirksvertretung nicht viel mehr als Schulterzucken.

Vertrag mit Tiefgaragen-Betreiber

Er hat auch einen Verdacht, warum die Politik dieses Thema nicht angehen will: „Es würde mich nicht wundern, wenn die wirtschaftlichen Interessen des Betreibers der neu errichteten U-Nord-Tiefgarage in der Art geschützt sind, dass sich die Stadt Dortmund verpflichtet, in unmittelbarer Nähe keinen weiteren öffentlichen Parkraum zur Verfügung zu stellen.“

Wie sich auf Nachfrage dieser Redaktion bei der Stadt herausstellt, ist Ruttkowskis Vermutung richtig. Beim Verkauf der U-Nordfläche für Bürogebäude und Berufskollegs musste der Investor sich verpflichten, eine Tiefgarage mit mindestens 510 Stellplätzen zu bauen, so Stadtsprecher Maximilian Löchter auf Anfrage.

Im Gegenzug habe die Stadt zugesichert, „das oberirdische Parken einzustellen“. Das entspreche auch dem städtebaulichen Konzept, mit dem das U-Areal zu einem hochwertigen Viertel entwickelt werden soll, betont der Stadtsprecher.

Keine oberirdischen Parkplätze geplant

Bei den in Rede stehenden Flächen handele es sich um Baufelder, die höherwertig genutzt werden sollen. Bei ihrer Vermarktung werde den Käufern ebenfalls der Bau von Tiefgaragen auferlegt, so Löchter. Wenn alle Baufelder bebaut seien, wolle die Stadt auch die öffentlichen Wege und Grünflächen herrichten.

Die Teil-Beleuchtung diene der Sicherheit und solle Angsträume beseitigen, sagt Löchter. Die Stadt gehe davon aus, „dass sich das Nutzerverhalten diesen städtebaulichen Entwicklungen anpassen wird und sich die Tiefgarage als Parkraum weiter etablieren wird“. Für Eckard Ruttkowski aber wäre es schon ein Fortschritt, wenn die Stadt bis zur endgültigen Lösung die Flächen freigeben würde zum Parken mit Anwohnerausweis des Klinikviertels.   

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