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mlzVideokunst am Dortmunder U muss erneuert werden

Die Fliegenden Bilder des U-Turms sind müde

Die Fliegenden Bilder des U-Turms sind müde

Die Fliegenden Bilder auf dem Dach des U-Turms: Der schwarze Streifen im zweiten Fenster von links, untere Reihe, ist eine kaputte Stelle. Hier liegen mehrere defekte Leuchtlamellen übereinander. Foto: TIlman Abegg

Dortmund Adolf Winkelmanns Videos auf dem U-Turm-Dach sind längst zu einem Symbol für die Stadt geworden. Doch für den Langzeitbetrieb waren sie nie ausgelegt. Zwei Menschen arbeiten gegen das unvermeidliche Ende an, bis eine komplette Erneuerung möglich ist – und die wird teuer.

Wären die Fliegenden Bilder ein Mensch, wären sie ein Greis, dem man ins Ohr schreien muss, damit er überhaupt noch etwas hört. Dem jeden Tag ein paar Zähne ausfallen, der ständig Infusionen und Transplantationen benötigt und den man keine fünf Minuten allein lassen kann ohne Gefahr zu laufen, dass er hops geht. Kurz: Es ist kompliziert mit ihm. Oder, wie sein Schöpfer, der Filmemacher Adolf Winkelmann, es ausdrückt: „Es ist zurzeit ein ständiger, ein harter Kampf.“

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