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Dortmund stürmt das U

DORTMUND Gut 20 000 Besucher haben in der Nacht auf Sonntag den U-Turm gestürmt. Bei bestem Wetter lockte die sechste Theaternacht alle Generationen zu Dortmunds Wahrzeichen.

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Dortmund stürmt das U

Aus einem Eisblock "schnitzte" Katharina Bock die Büste des Dortmunder Schriftstellers Max von der Grün.

Im U, unterm U und um das U herum tanzten, lauschten, aßen und tranken, feierten die Dortmunder bis in den frühen Morgen. Illuminiert von Lichtdesignern, erstrahlte das ehemalige, denkmalgeschützte Kellereihochhaus in allen Farben. Nur für eine Nacht wurde das noch leere Ladenlokal im Erdgeschoss des Neubaus vor dem U zur Galerie für Dortmunder Künstler. In den Katakomben unter dem U inszenierte das Künstlerkollektiv "artscenico" eine Ausstellung aus lebendig werdenden Bildern. In "Auerbachs Keller", der ehemaligen Kneipe unter dem U, gab es nonstop-Lesungen unter anderem mit Claus-Dieter Clausnitzer und Tirzah Haase.

"Ich bin sicher, dass sich das U heute eine neue Fan-Gemeinde erobert hat", sagte Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer (SPD). Der Platz vor dem U, verkündete er, werde nach dem Umbau des Geländes nach dem Schriftsteller Max von der Grün benannt.

Schon seit 14 Uhr hatten sich das Theater sowie zehn Häuser der freien Szene geöffnet, um den Besuchern einen Einblick ins Programm der beginnenden Spielzeit zu geben. Im Roto Theater und im Theater Fletch Bizzel konnten Zuschauer in Workshops selbst aktiv werden.

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