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Dortmunder Bäcker nicht zu schlagen

Untersuchung

DORTMUND Bäckermarkt in Dortmund. Gleich eine Reihe von eingesessenen Betrieben bietet den Mitbewerbern von außerhalb Paroli. Die Konkurrenz hebt die Qualität. Brot und Brötchen schmecken bei uns besser als im bundesdeutschen Schnitt.

von Von Bettina Kiwitt

, 07.04.2010
Dortmunder Bäcker nicht zu schlagen

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Zu diesem Resumee kommt das Back Journal in seiner März-Ausgabe, in der es den Bäckermarkt in Dortmund untersucht hat. „In Dortmund erleben wir eine Bäckerlandschaft, die in dieser Form nicht mehr selbstverständlich ist“, kommentiert Dirk Waclawek, Chefredakteur des Fachmagazins, die Ergebnisse. Denn während in vielen anderen Städten inzwischen ein oder zwei Großfilialisten von außerhalb das ansässige Handwerk abgedrängt hätten, habe sich in Dortmund ein Mittelbau von vier größeren Filialisten mit heimischen Wurzeln behauptet: Dortmunder Bäcker Grobe, Beckmann, Cityback Feldkamp und Willi hat‘s Feldkamp, die beiden letzteren sind zwei voneinander unabhängige Betriebe. Besser in Dortmund „Ein durchschnittlicher Dortmunder Bäcker ist besser als sein Kollege in vielen anderen Regionen der Republik“, meint das Magazin. Den Grund dafür sieht das Back Journal in dem starken Wettbewerb. Malzer’s gebe zumindest bei der Brötchenqualität seit vielen Jahren die Höhe der Messlatte vor. „Gute Handwerksbäcker halten so weiter einen Qualitätsabstand zum Billig-Wettbewerb der SB-Anbieter.“ Für Bewegung auf dem Markt könnte die Edeka Bäckerei Büsch, Kamp Lintfort, sorgen, prognostiziert das Journal. Weitere Expansion Büsch sei in Dortmund bisher nur schwach vertreten, man erwartete eine weitere Expansion. Die Ergebnisse des Back Journals kann Jürgen Böhm, Geschäftsführer der Bäckerinnung Ruhr, nachvollziehen. „Die Unternehmensstruktur in Dortmund ist solide.“ Die Marktbereinigung nach Ende des Nachtbackverbots im Jahr 1997 sei abgeschlossen. Seitdem Bäcker rund um die Uhr backen dürfen, hat sich die Zahl der produzierenden Unternehmen in Dortmund auf rund 40 halbiert. Qualität, Frische, Vielfalt, wer das nicht bieten könne, sei vom Markt verschwunden.Zukunftstrend Mit 40 Betrieben stünde Dortmund im Verhältnis zu anderen Städten immer noch gut da, meint Böhm. Ein Zukunftstrend sei gerade in Innenstadtlagen, dass man künftig kaum noch unterscheiden könne, ob es sich eher um eine Bäckerei, Fleischerei oder einen Gastronomiebetrieb handele, so Böhm.

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