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Drabig sagt für EDG-Job ab

DORTMUND Die Arbeitnehmer-Vertreter der Entsorgung Dortmund (EDG) müssen sich einen neuen Wunschkandidaten für den EDG-Chefsessel suchen: Ihr Favorit Franz-Josef Drabig hat gestern abgesagt.

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Drabig sagt für EDG-Job ab

Die EDG - hier die Zentrale am Sunderweg - sucht bis Jahresende einen neuen Chef.

Sein Amt als SPD-Vorsitzender sei nicht einer Führungsposition in einem städtischen Unternehmen vereinbar, ließ Drabig über den SPD-Unterbezirk mitteilen. „Ich werde dem Unternehmen und insbesondere den Mitarbeitern weiterhin verbunden bleiben und meine politischen Möglichkeiten als Parteivorsitzender nutzen, mich weiter zum Wohle des Unternehmens einzusetzen. Allerdings stehe ich für eine Funktion in der Geschäftsführung nicht zur Verfügung. Meine beruflichen Perspektiven liegen in einem anderen Feld“, erklärte Drabig, der Geschäftsführer einer RWE-Immobilientochter ist.

Für den EDG-Aufsichtsratsvorsitzenden und SPD-Ratsfraktionschef Ernst Prüsse kam die Absage seines Parteifreunds nicht überraschend. „Die Suche nach einem Nachfolger für Karl-Joachim Neuhaus ist nicht einfach“, stellte er fest. Trotzdem hofft er, schon bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung der EDG im März einen Kandidaten präsentieren zu können. Der muss nicht unbedingt aus der heimischen Politik oder Verwaltung kommen. „Zur Not suchen wir bundesweit nach einem Experten für die Position des EDG-Hauptgeschäftsführers“, kündigte Prüsse gegenüber den RN an.

Der bisherigen EDG-Chef Karl-Joachim Neuhaus geht Ende des Jahres in den Ruhestand.

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