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Drogeriechef geht in die Offensive

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Eving Wolfgang Mohr Als (Foto) am Montag seine Drogerie an der Bayrischen Straße aufschließen wollte, traf ihn fast der Schlag. Mal wieder hatten Sprayer in der Nacht zugeschlagen. Nicht nur bei ihm, sondern auch rechts und links bei den Nachbarn und an der gegenüberliegenden Bushaltestelle. Überwiegend mit Silberlack hatten sie die Hauswände - darunter sogar Klinkerfassaden - den Kondomautomaten und Scheiben beschmiert.

"Ich kann hier fast 14-tägig streichen", klagt der Kaufmann genervt. "In den letzten Jahren hat mich das mehrere tausend Euro gekostet. Von dem Ärger und der Arbeit mal ganz abgesehen."

Er und die anderen Kaufleute seien bemüht, die Bayrische Straße attraktiv zu gestalten und sauber zu halten. "Denn die Vororte haben es ohnehin schwer genug. Das ist ein richtiger Überlebenskampf", sagt Mohr, der auch aktiv im Evinger Gewerbeverein ist.

Jetzt will er in die Offensive gehen. Für Hinweise auf die Graffitisprüher setzt er 500 Euro Belohnung (Tel. 85 17 32) aus. "Die tun mir wirklich weh, aber ich habe es einfach satt", schimpft Mohr. Wie immer habe er Strafanzeige gegen unbekannt erstattet, berichtet er. Meistens bekomme er dann irgendwann Bescheid, dass das Verfahren eingestellt wurde. Petra Frommeyer

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