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Ein Tag vor 667 Jahren

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Hörde Mit Pauken und Trompeten zogen gestern gegen 15 Uhr Graf Konrad von der Mark und seine edle Gemahlin Elisabeth mit Gefolge die Hermannstraße hinauf. Huldvoll blickten die hohen Herren und Damen auf das Fußvolk, was sich entlang des Weges versammelt hatte und den Umzug mit erstaunten Blicken verfolgte.

So oder so ähnlich könnte sich die Szenerie auch vor 667 Jahren abgespielt haben. Da, im Jahr 1340, verlieh Graf Konrad dem Dörfchen Hörde die Stadtrechte. Auf dem diesjährigen Erntemarkt in der Hörder Innenstadt lebte dieser historische Tag noch einmal auf. Schüler der Frenzelschule waren mit historischen Kostümen gewandet und sprachen vor großem Publikum an der schlanken Mathilde noch einmal die geschichtsträchtigen Worte. Von einem alten rund 110 Jahre alten Holzwagen, der als Bühne diente, sprachen die jungen Nachwuchs-Schauspieler zum Hörder Publikum, und das war begeistert von der Aufführung.

"Es hat richtig Spaß gemacht", sagte Rico Maul, der in die Rolle des Konrad geschlüpft war. "Erst war ich schon ein wenig nervös, aber als dann das Stück begann, lief es recht gut." Und Konrads Gemahlin Elisabeth von Kleve, gespielt von Nadine Isik, konnte da nur zustimmend nicken. jöb

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