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Ein frischer Mix in der Asternstraße

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Sölde Das hätte Heinz Koring damals als junger Siedler nicht gedacht, dass er zum 50-jährigen Bestehen seiner Siedlung mit 88 Jahren der älteste "Ureinwohner" sein würde.

Man sieht's ihm im Übrigen auch nicht an. Schmunzelnd erzählt einer der kleinen Jungs von damals, Koring sei der "Rattenfänger vom Asternweg" gewesen. "Wenn er nach seiner Tour für eine Tabakwarengroßhandlung in die Straße fuhr und mit einem speziellen Gerät klimpernd das Geld zählte, kamen alle Kinder gelaufen!" Auch heute laufen noch viele Kinder durch die Asternstraße, die aus fünf Stichstraßen besteht. Oft sind es die Enkel der Erstbewohner. Die achtjährige Laura wohnt mit ihren Eltern seit Februar in der Siedlung. "Mein Zimmer hat eine Terrasse", verrät sie stolz.

23 Einzelhäuser und 16 Doppelhaushälften waren geplant, als im August 1957 der Grundstein gelegt wurde. Die "Bauhilfsgemeinschaft Sölde e.V." gestaltete die Siedlung und verteilte die Grundstücke, von denen manche ab den 1980er Jahren geteilt wurden, so dass neue Häuser entstanden.

Seit elf Jahren wohnt Ralf Gold gerne in der Asternstraße. "Ich habe den Kaufvertrag für das Grundstück auf einem Bierdeckel gemacht", sagt er. "Hier kennt man sich, hier gilt das Wort!" Und das feierte die junge alte Gemeinschaft bei strahlendem Sommerwetter mit einem schönen Fest, Gesprächen und Musik. Gründe dafür hat sie genug. bib

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