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Eine Reise in die Vergangenheit in Wort und Bild

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Hombruch "Durch den ehrenamtlichen Einsatz unserer Bürger kriegen wir in Hombruch sehr viel hin", sagt Verwaltungsstellenleiterin Silvia Hollmann-Schiek. Bestes Beispiel: die Foto-Ausstellung "170 Jahre Hombruch", die am Sonntag (2.9.) ab 11 Uhr im Sitzungssaal der Bezirksverwaltungsstelle (Domänenstraße 1) zu bewundern ist - im Rahmen des Straßenfestes.

Auf 13 Schautafeln in der Größe 1 Meter mal 1,4 Meter wird den Bürgern die Geschichte des noch jungen Stadtteils präsentiert - in Wort und Bild. Man schrieb das Jahr 1837, als die Ortschaft Hombruch zum ersten Mal erwähnt wurde. "Da gab es hier ein paar Wohnhäuser, zwei Fabrikgebäude und eine Eisengießerei", erzählt Dieter Willemsen der den größten Teil des Foto- und Textmaterials für die bisher einmalige Ausstellung zusammengetragen hat. "Zuvor war hier eigentlich nur ein Sumpf." Aus dem Sumpf wurde dann, mit wachsender Industrialisierung, eine ansehnliche Ortschaft - mit zahlreichen Zechen. "Über die Bergbaugeschichte alleine hätte man eine Ausstellung machen können", sagt Hartmut Ehringhaus, der für das Design der großen Schautafel mitverantwortlich ist. So werden die Hombrucher in den Genuss einer Reise in die Geschichte kommen "die aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat", fährt Ehringhaus fort.

Ein Augenmerk richtet sich dabei auch auf die 18 Ortsteile. Auf Salingen oder Persebeck, die beiden Ältesten. Schwarz-weiß Fotos aus den Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts zeigen die Harkortstraße oder den Marktplatz, gestochen scharfe Farbfotos das moderne Hombruch. Die Uni, den Rombergpark und des Technologiezentrum. Aber auch Persönlichkeiten der Geschichte (Harkort, Romberg) kommen zu ihrem Recht. Ein geschichtlicher Vortrag rundet die Zeitreise ab, die nicht zum letzten Mal in der Öffentlichkeit zu bestaunen sein wird. Denn das Stadtbezirksmarketing stellt die Schautafeln leihweise zur Verfügung. jöb

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