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Eine Toilette für 70 Besucher

Brechten Zu wenig Parkplätze, abgelegene Umkleidekabinen und nur eine Toilette für Spieler und Gäste. - Eine ordentliche Sportanlage sieht für Peter Bartow von der Jugendabteilung des TV Brechten anders aus.

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Zum Ortstermin war nun die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Eving auf dem Sportplatz am Schiffhorst zu Gast.

Längst sind es die Brechtener Fußballspieler gewohnt, nach dem Spiel zum alten Gebäudeteil der angrenzenden Grundschule zu laufen. Dort nämlich befinden sich zwei alte Umkleidekabinen, in denen sich die Kicker der Heim-Mannschaften - TV und SV Sprinter Brechten - sowie die der Gäste umziehen. "Allein das ist schon kein glücklicher Umstand", sagt Jürgen Weber, Vorsitzender der Fußballabteilung des TV.

Viel schlimmer sei es jedoch, dass sich dort auch die einzige Toilette des ganzen Platzes befindet. "Bei rund 70 Zuschauern, die an den Spieltagen zu uns kommen, sind Probleme schon vorprogrammiert. Sie alle müssen die Toilette dort benutzen, wo sich unsere Jungs umziehen", berichtet Ulrich Buchholz, 2. Vorsitzender von Sprinter Brechten. Doch nicht nur die sanitären Anlagen bereiten den Verantwortlichen Kopfschmerzen. "Noch immer kommen an Spieltagen die Autos zum Platz gefährlich hochgeschossen. Sie parken dann auf den direkt ans Spielfeld angrenzenden Flächen", beklagt Peter Bartow.

Dass sich an der Sportanlage etwas tun muss, steht für die SPD-Fraktion fest. Denn gerade hier, wo in Zukunft in der Brechtener Heide rund 600 neue Wohneinheiten entstehen werden, sei es besonders wichtig, das Sportangebot zu fördern, verdeutlichte Bezirksvorsteher Helmut Adden. "Kurzfristig ist es jedoch das Wichtigste", so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Unterkötter, "sich für die Verkehrssicherheit etwas einfallen zu lassen und sich vor allem um die sanitären Anlagen zu kümmern."

Da das Geld für eine Grundsanierung jedoch fehle, schlug Detlef Wienhöfer vom Sportamt eine günstigere Lösung vor: "Man kann die Möglichkeit prüfen, Sanitärcontainer für zwei weitere Kabinen sowie für Toiletten zu errichten."

Dies würde die Spielabläufe der knapp 20 Mannschaften beider Vereine deutlich effektiver gestalten und böte endlich eine Alternative zum unangenehmen Toilettengang. phip

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