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Einkaufsgetümmel im Indupark

DORTMUND Wer am Wochenende zum verkaufsoffenen Sonntag in den Indupark an der Borussiastraße fuhr, brauchte vor allem eines: Geduld.

Ging es auf der Hinfahrt noch im einigermaßen flotten Schritttempo voran, geriet der Verkehr spätestens bei der langwierigen Parkplatzsuche ins Stocken. "Auf dem Parkplatz war die Hölle los", sagt Großvater Armin Sahm, während er Enkelkind Elias (3) im Einkaufswagen durch die Ikea-Gänge schiebt. "Aber wir hatten Glück, haben zu Beginn des Ansturms noch einen Parkplatz ergattert."

Gedränge im Kaufhaus, Geschiebe an den Kassen - und schließlich die nervenaufreibende Autofahrt Richtung Innenstadt, als auf A40 und B1 nichts mehr ging. Das Fußballspiel BVB gegen FC Bayern München im Signal Iduna Park dürfte seinen Teil zum Verkehrsstau beigetragen haben.

Doch die Besucher im Indupark ließen sich trotz Gedränges nicht die Laune verderben. Zu Zehntausenden hatten sie sich ins Einkaufs-Getümmel gestürzt, freuten sich unter anderem über das neu eröffnete Spielwarengeschäft TOYS"R"US, das dort seit Samstag mehr als 10.000 Spielwaren auf 2.500 Quadratmetern Fläche ausstellt.

Auch bei Ikea ging es rund. Sprecherin Nanny Jung rechnete allein in "ihrer" Filiale mit "bis zu 40.000 Besuchern" für den Sonntag. "In dem Gedränge wollen viele vermutlich erstmal nur gucken, wie es nach dem Umbau und der Erweiterung von Markthalle und Lagerbereich aussieht", vermutet sie.

So wollte auch Birgit Van der Wurp sich erstmal "von den schönen Wohnideen inspirieren lassen", während Freundin Brigitte Schumann sich darüber freute, "dass die Kinder hier alles ausprobieren und herumtoben dürfen" und es "nicht so steif zugeht, wie in anderen Möbelhäusern". Nur sei es eben sehr voll an diesem Sonntag. "Aber die größte Hürde wartet sowieso wieder an der Kasse, das ist bei Ikea immer so", ist sich Brigitte Schumann sicher. bel

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