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Elite muss noch wachsen

"Dortmund ist eine Innovationshochburg in NRW. 24 Prozent der ansässigen Unternehmer zählen zur Innovationselite, landesweit sind es nur 18 %." Das ist ein Ergebnis einer Unternehmer-Studie, die die Commerzbank vor etwa 200 Unternehmern im Borussia Park des Stadions zur Diskussion stellte.

"Damit wir langfristig am Weltmarkt bestehen können, müssen wir eine Quote von rund 30 Prozent Innovationsführern erreichen, die sich durch Eigeninitiative, Investitionen in Kooperationen mit Kunden und Zulieferern sowie Kontakt zur Wissenschaft auszeichnen", forderte Günter Steiner, Mitglied der Geschäftsleitung der Commerzbank Dortmund.

Was Unternehmer als Innovationen verstehen, verdeutlichte Moderator Jan Hofer, Chef-Sprecher der Tagesschau, auf dem Podium. "Völlig neue Dinge, die in eine neue Dimension hineingehen wie das Internet, aber auch Entwicklungen in die Breite, die Produkte für viele Kunden finanzierbar machen", definierte Elmos-Vorstandschef Anton Mindl. "Besondere Anforderungen der Kunden aufgreifen und diesen mit der Produktion und den gesamten Prozessen gerecht werden", beschreibt Peter Lipphardt, Gesellschafter der Montanhydraulik GmbH, die Herausforderungen aus Sicht eines Metallbauers. Während IHK-Präsident Udo Dolezych dazu aufrief, "durch kleine Innovationen die Standardproduktion mitzuziehen".

Um die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern, sagte Staatssekretär Michael Stuckradt für die Landesregierung zu, den Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft mit Zusammenschlüssen der Hochschulen sowie mit Gutscheinen von etwa 7000 Euro zu fördern, mit denen mittelständische Unternehmen Forschungsprodukte einkaufen können. het

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