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Erst prüfen, dann zahlen

Freuen dürfen sich alle Mieter, die in diesen sowie den nächsten Tagen die Betriebskostenabrechnung für das Kalenderjahr 2006 in ihrem Briefkasten vorfinden: Ihr Vermieter hat ihnen quasi ungewollt ein "nachträgliches Weihnachtsgeschenk" gemacht, teilt der Verein "Mieter und Pächter" mit.

Denn er hat die so genannte Ausschlussfrist, in einem solchen Fall der 31.12. 2007, nicht eingehalten und kann eine eventuelle Nachforderung in der Regel nicht mehr geltend machen. "Die Abrechnung hat dem Mieter spätestens 12 Monate nach Ende der Abrechnungsperiode vorzuliegen", erläutert Wilhelm Heitkämper, Rechtsanwalt des Mieterschutzvereins. Wurde dagegen ein Guthaben errechnet, müsse der Vermieter dieses trotz Fristversäumnis auszahlen.

Wer letzte Zweifel am richtigen Handeln hat, ist gut beraten, das Zahlenwerk von den Rechtsexperten überprüfen zu lassen. Das gilt auch in Bezug auf die Abrechnung für die vergangenen zwölf Monate: Mit Hilfe des kürzlich vom Deutschen Mieterbund vorgestellten Betriebskostenspiegels für das Jahr 2007 können Mieter zunächst selbst rechnerisch überschlagen, ob die im Mietvertrag vereinbarten Kosten "im grünen Bereich" liegen.

Ist dies nicht der Fall, sollten die Juristen von "Mieter und Pächter" genauso zu Rate gezogen werden wie bei der Frage, ob die in der Betriebskostenabrechnung auf-geführten Posten tatsächlich mit den einst vertraglich festgelegten übereinstimmen.

Wer noch Fragen zum Thema hat, sollte sich an "Mieter und Pächter" wenden. Sie erreichen das Team des Mieterschutzvereins zum Beispiel in der täglichen Telefonstunde zwischen 11 und 12 Uhr; Tel. 5 84 48 60.

www.mieterbund.de

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