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Bombenentschärfung in der südöstlichen Innenstadt

Evakuierung raubte rund 250 Anwohnern den Schlaf

Dortmund Eine Bombenentschärfung hat in der Nacht zu Dienstag Anwohnern in der südöstlichen Innenstadt eine schlaflose Nacht beschert. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Bauarbeiten auf dem früheren Stadtwerke-Gelände gefunden worden. Vor der Entschärfung gab es Probleme.

Evakuierung raubte rund 250 Anwohnern den Schlaf

Auf dem Baugelände nahe der Stadtwerke-Zentrale an der Deggingstraße wurde die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Foto: Oskar Neubauer

Am späten Abend kündigte die Stadt die Evakuierung in einem Radius von 300 Metern rund um den Fundort an der Deggingstraße an. Das Gebiet reichte von der B1 im Süden bis zur Bahnlinie im Norden, vom Defdahl im Osten bis zur Karl-Marx-Straße im Westen.

Rund 250 Anwohner waren davon betroffen, die statt ins Bett gehen zu können nun ihre Häuser verlassen sollten. Und das sahen nicht alle ein. Gegen Mitternacht meldete die Stadt Verzögerungen bei der Evakuierung, weil nicht alle Anwohner bereit seien, ihre Wohnungen zu verlassen.

Erst gegen 1 Uhr war der Bereich geräumt und die Entschärfer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg konnten zur Tat schreiten. Eine Stunde später, gegen 2 Uhr in der Nacht, war der Blindgänger entschärft.

Auf dem DSW-Gelände an der Deggingstraße entsteht ein neues Wohngebiet. Zurzeit finden dort großflächige Erdarbeiten statt.

Schon im vergangenen Jahr war es mehrfach zu Bombenfunden auf dem Areal mit Evakuierungen gekommen.

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