Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

FZW: Baustart im Februar

Was lange währt, wird endlich gut, sagt das Sprichwort. Daran gemessen muss das neue Freizeitzentrum West (FZW) ein echter Knaller werden.

Anzeige

Seit gut zwei Jahren wird an Neubauplänen und einem Umzug des überregional bekannten städtischen Jugendzentrums in einen Neubau an der Ritterstraße gefeilt. Im vergangenen Jahr wurde ein ehemaliges Autohaus im Schatten des U-Turms bereits abgerissen. Der eigentlich für Herbst 2007 geplante Neubau-Start ließ aber auf sich warten.

Doch bald können die Bagger anrollen. Für Mitte/Ende Februar rechnet Daniel Binder, Projektleiter für das FZW im städtischen Jugendamt mit dem Baustart, Anfang nächsten Jahres könnte dann die Eröffnung im neuen Haus gefeiert werden. "Die Bauaufträge können jetzt vergeben werden", bestätigte der Leiter des Liegenschaftsamtes Lothar Staschik gestern auf RN-Anfrage. "Wir haben die Kosten in den Griff gekriegt."

Die hatten zuletzt den Baubeginn verzögert. Inzwischen ist erneut abgespeckt worden, um im Investitionsrahmen von 4 Mio. Euro zu bleiben - wenn auch in kleinem Rahmen. Gespart wird etwa bei der Auswahl des Baumaterials, erläutert Staschik.

Am Raumprogramm für das FZW hat sich nichts verändert: Es bleibt bei einer Konzerthalle, die Raum für 1300 Steh- oder 540 Sitzplätze bietet - das Dreifache der alten FZW-Halle. Dazu gibt es neben Gastronomie mit Küche und Außenterrasse aber auch einen Clubraum für etwa 300 Besucher. Denn das ambitionierte Programm für junge Bands im Zusammenhang mit musikalischer Jugendarbeit soll fortgesetzt werden, erklärt Daniel Binder. Die Stadt mietet dafür das FZW für rund 12 000 Euro im Monat komplett von der Limberg GmbH als Bauherrn an. Partner sind wie bisher die Awo-Tochter GAD und der Verein für unabhängige Kulturarbeit (VUK).

"Es wäre natürlich schön gewesen, früher zu starten", sind sich Binder und FZW-Leiter Thilo Frebel einig. Echte Probleme bringe der verschobene Baustart allerdings nicht. Das Programm im alten FZW geht weiter, versichert Frebel. Zugleich läuft die Werbung für das neue Haus an, wird um Konzertveranstalter und andere "Kunden" geworben. Passend zum Baustart soll Ende Februar auch das Konzept vorgestellt werden, kündigt Binder an. Oli

Orte:

THEMEN

Anzeige
Anzeige