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Falsche Beschilderung kostet Führerschein

Stadt räumt Fehler ein / Gnadengesuch

Lindenhorst Vor gut drei Monaten wurde Rolf Buttenbruch an der Probstheidastraße geblitzt, mit der Folge dass er in seinem Urlaub jetzt seinen Führerschein abgeben musste. Eine satte Geldbuße kam obendrauf, ebenso wie drei Punkte in Flensburg. Er war ca. 37 km/h gefahren: Zu viel für die Zone 30, und erheblich zu viel für eine Spielstraße. Und genau als solche war die Probstheidastraße auf einem kleinen Stück ausgewiesen. Fälschlicherweise, wie sich jetzt herausgestellt hat, und wie es das Presseamt auf Anfrage der RN bestätigt. Das Spielstraßenschild ist einfach an der falschen Stelle angebracht worden, sollte eigentlich «Am Buchenwald» stehen. Inzwischen ist auch die «Anordnung zum Versetzen» ergangen. Das Rechtsempfinden des C 1-Jugendtrainers von TuS Eving-Lindenhorst geriet erheblich ins Wanken, als er von dieser Panne erfuhr. «Wenn das Schild da nicht hätte stehen dürfen, muss man mir den Führerschein doch sofort wiedergeben, oder?» fragte er beim Rechtsamt nach. Doch von dort erhielt er zunächst die ernüchternde Antwort, dass der Bescheid leider Rechtskraft habe. Inzwischen hat sich aber der Leiter des Rechtsamtes, Rolf Witte, eingeschaltet. «Er wird umgehend einen Gnadenantrag an das Regierungspräsidium in Arnsberg faxen, mit der Bitte, das restliche Fahrverbot von zwei Wochen auszusetzen und die Restgeldbuße zu erlassen», erklärte Hans-Joachim Skubsch von der Stadt Dortmund. Möglicherweise kann der Fußballer dann schon in ein oder zwei Tagen seinen Führerschein wiederbekommen. Petra Frommeyer

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