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Fertiggerichte gesund aufpeppen

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"Berufstätigkeit und Familie: Das ist für viele ein Spagat zu Gunsten von Fertiggerichten", bringt es Dr. Thomas Fischbach, Landesverbandsvorsitzender der Kinder- und Jugendärzte, auf den Punkt.

Um die häufig fettreichen Produkte mit geringem Gemüseanteil etwas aufzupeppen und sie gesünder, weil kalorienreduzierter zu gestalten, hat das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) jetzt ein Info-Blatt mit Kochtipps für Eltern auf den Markt gebracht - gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte und dem Ministerium für Verbraucherschutz.

Anlass dafür sind die Ergebnisse einer Sonderuntersuchung des FKE im Rahmen der DONALD-Studie ( DoNALD rtmund utritional and nthropometric ongitudinally esigned Study). 500 Dortmunder Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 18 Jahren wurden dafür zwischen 2003 und 2006 untersucht. Drei Tage lang mussten ihre Eltern alles aufschreiben und abwiegen, was sie essen, die Verpackungen zwecks Nährstoffangaben beim FKE abgeben.

Dabei fanden die Forscher heraus, "dass Fertiggerichte mittlerweile fester Bestandteil der Kinderernährung sind", sagt Mathilde Kersting vom FKE. Nun nütze es aber nichts, die "Produkte zu verteufeln". Schließlich könnten manche Eltern gar nicht kochen oder hätten einfach nicht die Zeit dazu.

Stattdessen gibt das FKE im Infoblatt "Gesundes Essen fix auf dem Tisch" Tipps für das gesundheitsbewusste Fertiggericht, etwa indem die Köche auf paniertes Fleisch verzichten. Wer Sahne beim Kochen durch Milch ersetzt, spart Fett und Kalorien. Pizzen schmecken besser, wenn man sie mit frischem Gemüse belegt. Auf eine Extra-Portion Käse sollten die Küchenchefs allerdings verzichten, steht dort Schwarz auf Weiß.

10 000 kostenlose Info-Blätter sind bereits gedruckt. Hobbyköche können sie beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz anfordern: info@munlv.nrw.de.

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