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Comic-Messe in den Westfalenhallen

Foto-Rundgang: Stars und Superhelden bei der Comic Con

DORTMUND Die Comic Con in den Westfalenhallen: Die Messe für Comic-, Film- und Computerspielefans ist zum zweiten Mal in Dortmund. Wir haben uns umgesehen und Fotos mitgebracht von Cosplayern in aufwendigen Kostümen und von Pamela Anderson.

Stars und Superhelden: Die Comic Con in den Westfalenhallen

Zwei Aquarianer, Bewohner der Unterwasserwelt von DC-Comic-Held Aquaman. Beide sind nach eigener Aussage bekannt in der Szene: Nina von Eternal Faible Cosplay und Marco von Alphacosplay M.K. Ihr Outfit sieht professionell und detailliert aus, bis hin zu den leuchtend blauen Kontaktlinsen.
Der PKW aus "Batman Begins".
Hier noch mal von hinten...
...und hier mit Catwoman auf dem Vorderreifen. Lana Riddle nennt sich die Cosplayerin, die nach eigener Aussage dieses und 150 weitere Kostüme angefertigt hat. Sie macht das hauptberuflich, lässt sich zum Beispiel von Messen wie diesen engagieren, um...
...mit den Besuchern für Fotos zu posieren, wie hier mit einem Batman.
Danny Glover sitzt am langen Autogrammtisch, wo Fans Autogramme kaufen können.
Ein Autogramm von Danny Glover kostet 35 Euro.
Greystone Holt unterschreibt für 25 Euro.
Jodi Lyn O'Keefe verlangt ebenfalls 25 Euro.
Die meisten warten auf Pamela Anderson. Sie verspätet sich am Freitag etwas.
Da kommt sie.
Ein Hallo zu Danny Glover...
...dann wartet sie kurz darauf, dass es losgeht...
...und unterschreibt. Etwa 50 Menschen warten in der Schlange vor ihrem Platz, als sie mit dem Signieren beginnt. Hier hat ihr ein Fan eine Rettungsboje vorgelegt, wie sie sie in der Serie "Baywatch" immer mit sich getragen hat.
Ja, sieht doch schön aus.
Yannick Aerni aus der Schweiz hat sich eins besorgt: Ein Autogramm von Pamela Anderson (50 Euro) auf ein Foto, dass er vorher mit ihr hat machen lassen (65 Euro).
Julia (l.) und Angela Neubauer sind Messe-Kenner. Sie haben sich beide schon am ersten Tag Foto-Shootings gesichert. Julia für 165 Euro, Angela für 215 Euro (ein Foto mit Pamela Anderson und David Hasselhoff und ein Foto mit Ron Perlman).
Diese Cosplayer zu fotografieren, kostet nur ein freundliches Bitte: Links Lara Croft aus dem Computerspiel "Tomb Raider", rechts Serra Angel aus dem Kartenspiel "Magic".
Familie Tod kommt aus Speyer. Die Verkleidung war die Idee von Sohn Erik (9). Mutter Tod sagt, sie habe...
...die Kostüme innerhalb einer Woche fertig genäht. Erik hat den Tod als Motiv ausgesucht, "weil der ein halber Geist ist und weil er eine Sense hat".
Ein Promoteam des Senders Cartoon Network, die ihre Serie "Adventure Time" promoten. Die Figuren Finn und Jake, hier im Kostüm, kommen darin vor. Besucher können sich kostenlos mit ihnen fotografieren lassen.
David aus Helmstedt hat seine Figur selbst designt: ein Gentleman-Ork. Laura aus Bochum ist ein weiblicher Joker.
"The German Jack", der deutsche Jack, kam mit dem Roller vom Parkplatz zur Halle. Der Cosplayer Björn Kuhlow hat noch etwa zehn weitere Kostüme im Repertoire. Dieses hier ist jedenfalls extrem nah dran am Jack Sparrow aus "Fluch der Karibik".
Dieses Batmankostüm hat Grafiker Christian aus Halle selbst entworfen und genäht.
Ghostbusters!
Blick in die Halle 4. In dem großen Areal im Vordergrund gibt's Filme zu kaufen.
Die Mützen hat Gabriele Dabic alle selbst gestrickt, sagt sie. Unter dem Label "Knurzel-Strick" verkauft sie sie auf Dawanda. Aufs Foto wollte sie nicht.
K.I.T.T., das Auto, das denken, reden und springen kann und das David Hasselhoff in der Serie "Knight Rider" mehr als einmal die Haut gerettet hat.
Was für Kostüme!
Mangafiguren in der Vitrine.
Als lebensgroße Puppe: Marty McFly aus dem Film "Zurück in die Zukunft", komplett mit Kamera und DeLorean.
Mützen und Figuren sind ein großer Teil des Merchandise-Sortiments.
Besucher der Messe.
Polizist Sweetchuck aus den Police-Academy-Filmen.
Dieser Sweetchuck heißt im bürgerlichen Leben Stefan Klotz und kommt aus Offenbach. Sein Cosplay-Club hat einen Stand auf der Messe.
Ein Posterstand in Halle 3b.
Alles selbstgemacht: Rocket Raccoon und Gamora aus dem Film "Guradians of the Galaxy" sind aus Stade angereist.
Die T-Shirts auf der Messe sind nicht teurer als in einschlägigen Geschäften, aber die Auswahl ist größer.
Jonas Feike (links) als Mitglied der Imperialen Armee und Christian Spieß al sSnowtrooper gehören zur German Garrison, Teil einer weltweiten Cosplay-Organisation.
Von links: Kylie aus der Serie "Firefly", Alan Grant aus dem Film "Jurassic Park", Lesser Dog aus dem Spiel "Undertale" und der Youtuber Markiplier.
Als Fotomotive für die Besucher gibt es Stände wie diesen, wo ein Zombie Richtung Kamera schlurft. Aber langsam, damit das Foto nicht verwackelt.
Dieser Bad Santa kommt eigentlich aus Dortmund. Die Rolle spielt er aber auf hohem Niveau: Er tut nicht nur so, als sei er betrunken, sondern riecht auch so. Sein T-Shirt hat er sich mit Rum bekleckert. Rum, ohne "h".
Und da ist er mit seiner buckligen Verwandschaft.
Alte Regel: Wenn du einen Deadpool (aus dem gleichnamigen Comic und Film) triffst, dann Lauf.
Der Joker mit seinem gewinnenden Lächeln.
Doreen aus Bochum studiert BWL und VWL. Auf der Messe ist sie als Powergirl aus den DC-Comics unterwegs.
PÜbrigens: Die Autos auf dem Parkplatz vor den Westfalenhallen sind ganz unauffällig, von kleinen Hinweisen auf das Hobby der Fahrer abgesehen.

Die Messe hat einen teuren kommerziellen Teil, das sind zum Beispiel die US-amerikanischen Stars, die für ein Autogramm bis zu 50 Euro und für ein Foto bis zu 150 Euro verlangen.

Sie hat einen günstigeren kommerziellen Teil, das sind die Shirthändler und Merchandise-Verkäufer, die ihre Waren billiger anbieten als viele Geschäfte außerhalb der Messe.

Und sie hat einen kostenlosen, liebenswerten Teil, das sind die Cosplayer, die sich in selbst entworfene und gemachte Kostüme schmeißen und durch die Hallen flanieren, immer freundlich und für ein Foto und ein Gespräch zu haben.

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