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Freude schenken

Hombruch Die sechs Damen, die den Vorstand der Caritas-Konferenz St. Clemens bilden, zeigen sich in bester Laune. Kein Wunder, steht doch bald eine große Feier auf dem Programm.

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Seit 100 Jahren gibt es sie nämlich, die Einrichtung, die in Hombruch nicht mehr wegzudenken ist. Gegründet 1907 als Elisabeth-Verein und 1965 umbenannt in Caritas-Konferenz ist die Hauptaufgabe, den bedürftigen, kranken, älteren und einsamen Menschen in der Gemeinde zu helfen, in all den Jahren gleich geblieben.

32 Mitarbeiterinnen sind es zurzeit, die ehrenamtlich in der katholischen Gemeinde tätig sind. "Wir waren früher viel mehr", erinnert sich die erste Vorsitzende Elisabeth Eiden, die seit über 30 Jahren Mitglied bei der Caritas ist. "Es ist wie überall, der Nachwuchs fehlt einfach", berichtet Elke Unruh, die auch bereits seit vielen Jahren in der Gemeindearbeit tätig ist.

"Die jungen Frauen arbeiten heute oder gehen anderen Betätigungen nach. Es ist schwer neue Mitarbeiter zu finden. Wir sitzen auf dem absteigenden Ast." Dabei ist die Arbeit in der Gemeinde interessant, das Angebot vielfältig. Da ist zum Beispiel die Betreuung der Krabbelgruppe im Wilhelm-Oberhaus-Heim. Oder der wöchentliche Treff der Seniorengemeinschaft. "Natürlich immer mit Programm", sagt Elke Unruh.

Ganz wichtig ist den Damen aber der persönliche Kontakt zu den Mitgliedern der Gemeinde. So stehen regelmäßige Krankenbesuche auf dem Programm, und zu hohen Geburtstagen gibt es Glückwünsche von der Caritas-Konferenz.

"Die alten Leute warten schon auf uns und freuen sich über ein paar nette Worte", erzählt Elisabeth Eiden. Nun funktioniert auch das bestes Ehrenamt nicht ohne finanzielle Mittel. Daher führt die Caritas-Konferenz zwei Mal im Jahr eine Haussammlung durch, um die zahlreichen Angebote zu finanzieren. Und da ja nun der 100 Geburtstag ansteht, dürfen auch Wünsche geäußert werden. Und die sind bescheiden. "Wir möchten einfach immer genügend ehrenamtliche Helfer finden, um weiterarbeiten zu können", so Elisabeth Eiden. jöb

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