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Für Frieden und gegen Regen

"Der Regenschirm schützt jeden. Egal, wer unter ihm steht." Matt Lamb liebt diese Symbolik. Er ist Künstler und hat das Projekt "Regenschirme für den Frieden" ins Leben gerufen.

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Seit 2001 demonstrieren Kinder weltweit mit selbst bemalten Regenschirmen für Frieden und Toleranz - auch in Deutschland.

Die vierte Klasse der Diesterweg-Grundschule reist heute (12. 10.) für einen Tag nach Berlin, um sich dort mit Kindern aus ganz Deutschland zu treffen und gemeinsam mit ihnen ein buntes Zeichen für den Frieden zu setzen: Natürlich mit Regenschirmen.

"Die Kinder und ich sind schon richtig aufgeregt. Bis auf mich war noch niemand vorher in Berlin, und es ist einfach eine tolle Aktion." Klassenlehrerin Anne-Dörthe Lorenz ist nicht weniger begeistert als ihre Schüler. "Mir hat das Malen am meisten gefallen", überlegt Erna (9) und ist sich mit Preshan (9) einig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Richtig künstlerisch sind die Schirme mit Friedenssymbolen, Erdkugeln und Länderflaggen bemalt, bunt und fröhlich.

Das Thema Frieden ist für die Kinder nichts neues. Regelmäßig beschäftigen sie sich im Unterricht mit dem schwierigen Stoff.

Ermina (9) freut sich auch auf die große Reise. Ermöglicht wurde die teure Fahrt durch großzügige Spenden des Sozialverbands Deutschland (SoVD). Lorenz: "Wir können uns sogar ein ordentliches Mittagessen im Restaurant leisten!" Auch die Idee, sich an der Regenschirm-Demo zu beteiligen, stammt vom SoVD.

"Besonders stolz bin ich, dass die Eltern mir ihre Kinder gerade heute anvertrauen: Es ist Ramadan, der höchste Feiertag der Muslime, eigentlich hätten die Kinder sogar schulfrei", freut sich Lorenz. "Die Eltern finden die Idee so toll, dass die Kinder von sechs Uhr morgens bis spät abends mit uns unterwegs sein dürfen."

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