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Fundstücke führen in fremde Welten

Hörde Schöne Urlaubsfotos bringen viele aus den Ferien mit - Katharina Zang macht ihre Fotos "Erinnerungen an fremde Welten", zu Kunstobjekten. Die Ausstellung der Wuppertaler Künstlerin, deren Ehemann die Kunstfreunde von seinen Körperdruck-Performances mit einem Nacktmodell bei den beiden letzten Museumsnächten kennen, wurde am Sonntag (14.10.) beim von den Ruhr Nachrichten präsentierten "1. Tag der offenen Ateliers" in Hörde eröffnet. Im Jemen, im Himalaya, in den USA und auf Lanzarote hat Katharina Zang fotografiert und Fundstücke gesammelt.

Getrockneter Delfinkopf

Steine, Stroh, Reis, Sand, Gewürze, Muscheln, auch einen Delfinkopf, der am Strand vertrocknet war, und Reste vom Gebiss einer Ziege hat sie von ihren Reisen mitgebracht und mit den Fotos in Objektkästen zu Unikaten arrangiert. Die Landschaften auf den Bildern führt die Künstlerin mit den Fundstücken weiter als wüchsen diese aus den Landschaften heraus - Vieles, was man auf den Fotos kaum erkennen kann, wird dort so sichtbar wie sonst nur für die Touristen.

Raritäten

Raritäten sind unter den Aufnahmen wie die Katze, die im Jemen normalerweise gar nicht als Haustier gehalten wird. Neben dem Delfinkopf sitzt das Tier. Aufnahmen von jemenitischen Ziegenbäuerinnen, die sich selten fotografieren lassen, gehören zu den 54 Exponaten. Nicht nur die schönen Seiten der Länder zeigt die Wuppertalerin in den harmonisch aufeinander abgestimmten Collagen aus Fotos und Fundstücken, auch den Müll in Mocca und die Armut in Ruinen aus Stein. Die Fantasie der Besucher regt die Ausstellung an - zum Nachmachen oder nachmachen lassen mit eigenen Fotos. JG

Atelier Anschnitt, Burgunderstraße 29: "Erinnerung an fremde Welten" von Katharina Zang; bis 22.11. Di 18-20 Uhr, Do 16-18 Uhr oder Tel. 0174 3 43 30 83.

www.anschnitt.de

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