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Ganz Hörde tanzt

Hörde Es könnte das größte Gemeinschaftserlebnis werden, das der Stadtbezirk bislang erlebt hat. Am 3. November, dem Welttanztag, pünktlich um 21.12 Uhr, sollen tausende Bürger die Hörder Innenstadt in einen riesigen Freilufttanzsaal verwandeln.

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Das schwebt zumindest den beiden Eigentümern der Tanzschule Rimek, Klaus und Petra Rimek, vor. "Stellen Sie sich einmal das phantastische Bild vor. In der ganzen Stadt wird zeitgleich getanzt", Klaus Rimek gerät bei dieser Vorstellung ins Schwärmen.

Zu lateinamerikanischen Klängen soll dann der Tanz des Jahres, der Cha-Cha-Cha, auf das Freiluft-Parkett gebracht werden. Wo schließlich und endlich die Tänzer in Hörde ihr Rhythmusgefühl zeigen werden, steht noch in den Sternen. Ob Fußgängerzone, Marktplatz oder Hörder Burg hängt von der Teilnehmerzahl ab. Und die soll, so der Wunsch der Rimeks, so groß wie möglich werden. Denn sechs Minuten lang werden sich Paare in ganz Deutschland zu lateinamerikanischen Klängen wiegen. Das Ziel ist der Guiness World Record im Cha-Cha-Cha Massensimultantanz.

Fünf Euro Spende

Um zu diesem Ereignis auch den größten Tanzmuffel auf die Beine zu bekommen, hat sich die Tanzschule Rimek etwas ganz Besonderes einfallen lassen. "Jeder der will, kann bei uns kostenlos den Cha-Cha-Cha erlernen", sagt Klaus Rimek und fügt an, "je mehr kommen, desto besser". Vereine, Schulen oder Privatleute - ob Anfänger oder Fortgeschrittener - jeder kann dabei sein. Jeder hat die Möglichkeit, sich den Cha-Cha-Cha, einen der beliebtesten Tänze in Deutschland, anzueignen. Um bei dem großen Weltrekordversuch in der Hörder Innenstadt dabei zu sein, und um der Stiftung "Wir helfen Kindern" unter die Arme zu greifen. Denn jeder Teilnehmer verpflichtet sich mit dem Anmeldeformular, fünf Euro für den guten Zweck zu spenden. "Das ist aber auch der einzige finanzielle Aufwand, der auf die Bürger zukommt", erklärt Klaus Rimek. Und Angst vor dem großen Auftritt braucht auch niemand zu haben, denn "die Grundschritte können auch Anfänger in gut zwei Stunden erlernen", sagt Petra Rimek.

Megaereignis

Wie viele Bürger sich am 3. November nun wirklich an diesem Megaereignis beteiligen, können auch die Rimeks nicht vorhersehen. Aber die Vorstellung, dass die ganze Hörder Innenstadt sich im Rhythmus wiegt, lässt den Stress der Organisation vergessen.

Auch Bezirksverwaltungsstellenleiter Ulrich Spangenberg zeigt sich von der Vorstellung eines "tanzenden Hörde" begeistert: "Wir werden natürlich vom Stadtbezirksmarketing die Veranstaltung unterstützen." jöb

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