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Ganz neu und doch vertraut

Kirchlinde Die evangelische Gemeinde Kirchlinde-Rahm geht zukunftsorientierte Wege in der Gestaltung ihrer Kirche, ohne die Tradition aus den Augen zu lassen.

Im Bemühen, die notwendige Renovierung des Gottesdienstraumes mit einer Umgestaltung zu verbinden, stimmte das Presbyterium jetzt für den Entwurf des Düsseldorfer Architekten Dr. Thomas Kesseler. Und der sieht vor den Gottesdienstraum so flexibel umzugestalten, dass mehrere Nutzungsvarianten möglich sind: die traditionelle Bestuhlung frontal mit Blick auf den Altar; eine Stuhlanordnung, die den längs angeordneten Altar in die Mitte nimmt; eine kreisförmig um den Altar angeordnete Bestuhlung.

Der Entwurf setzte sich in einem kleinen Wettbewerb gegen zwei weitere Entwürfe durch. Ein Gutachterausschuss, besetzt mit Vertretern der Denkmalbehörde, des Landeskirchenamtes, der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen und der Kirchlinder Gemeinde, entschied sich für den Kesseler-Entwurf. Das Presbyterium schloss sich dem Votum des Ausschusses an. "Dieser Entwurf hat uns deshalb überzeugt, weil er die unterschiedlichsten Interessen unter einen Hut bringt und weil er die Umgestaltung am überzeugendsten und ästhetisch gelungensten löst", sagt Pfarrer Hans-Joachim Borgstedt (Foto). Zur Detailplanung, etwa, was die Farben betrifft, sollen die Gemeindeglieder auch noch ihre Meinung abgeben können. "Erst dann wird der Vertrag mit dem Architekten geschlossen", erläutert Borgstedt das weitere Verfahren.

Umbau ab 2008?

Er hoffe, dass der Umbau des Gottesdienstraumes 2008 beginnen kann. Zusammen mit der Gestaltung der Außenanlagen ist das der erste Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme "Umbau der Kirche". Denn Architekt Kesseler hat auch bereits seine Vorstellungen über die Gestaltung des Gemeinderaums unter dem Kirchraum zu Papier gebracht. "Diese Arbeiten werden aber erst dann beginnen, wenn Geld dafür vorhanden ist", sagt Pfarrer Borgstadt. Die Gestaltung des Gottesdienstraumes sei dringlicher. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt beziffert Borgstedt mit 400 000 Euro. Geld, das auch durch den Erlös des Verkaufs der beiden Gemeindehäuser im Jungferntal und am Hangeney gesichert sei. Noch vor den Arbeiten am ersten Bauabschnitt müssen aber die Arbeiten zur Sanierung des Daches, des Turms und des Glockenstuhls beginnen. "Wir hoffen, dass diese Arbeiten noch in diesem Jahr anfangen können", sagt Borgstedt. Damit endlich die Glocken wieder läuten können. Risse im äußeren Turm hätten dazu geführt, dass die Glocken wegen der Schwingungen nicht läuten dürfen. Kosten für die Sanierung: ca. 100 000 Euro. Bre

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