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Gefühlvolle Erzählung eines Reisenden

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"Zur Zeit des Vollmondes" des Dortmunders Michael Preis ist bei der 22. Willi-Verleihung des Dortmunder Filmtages als bester Film der Jury sowie in der Kategorie "bester Originaltext" und als Sonderpreis der Ruhr Nachrichten als bester Reisefilm prämiert worden.

Ausgezeichnet sind alle 20 Werke bereits, die beim 22. Dortmunder Filmtag um Willis, nichtkommerzielles Pendant des Filmklub Dortmund zur Oscar-Verleihung, wetteiferten. Entsprechend kurzweilige Unterhaltung von Essays über Reportagen, Dokumentationen, Reiseberichten bis zu Familiendramen genossen die etwa 200 Zuschauer am Samstag im Werkssaal der DSW21.

Michael Preis' lebensnahe Erzählung über den nordindischen Wallfahrtsort Pushkar, gleichzeitig Standort des größten Viehmarkts der Welt, machte das Rennen um zwei Willis und den Sonderpreis der Ruhr Nachrichten. "Ein nichtkommerzieller Film, der in seinen Bildern, seiner Kommentierung, seiner atmosphärischen Mischung allen professionellen Kriterien standhält." Mit diesen Worten lobte Jurymitglied Gerald Baars, Leiter des WDR-Landesstudios in Dortmund, Preis' Erzählung als "Glanzstück" unter anderem "wegen seiner intensiven Beobachtung von Menschen, die offensichtlich die Kamera überhaupt nicht wahrnehmen", so Baars.

"Ein wunderbarer Film", reihte sich auch Manfred Riep in die Lobeshymnen. Dessen Beitrag "Amigranten", der zeigt, wie zwei Ehepaare New York in drei Tagen erleben, gefiel dem Publikum am besten.

"In erster Linie bin ich Reisender. Ich entdecke fremde Länder und möchte in Filmen darüber erzählen und Gefühle übermitteln", beschreibt Preis seine Rolle hinter der Kamera. het

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