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Generalprobe für Uter-Fest

DORTMUND Nach zwölf Jahren und 50 Ausgaben wird Jürgen Uter (Foto) am 23. November seine „Nachtlichter“ im Harenberg-Haus endgültig ausknipsen. Das Publikum wird das bedauern, denn auch bei der vorletzten Ausgabe zu ungewohnter Zeit am Samstag liefen der Schauspieler und seine Gäste zu Höchstform auf.

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Generalprobe für Uter-Fest

Jürgen Uter will seine Nachtlichter endgültig ausknipsen.

TV-Säulen des Samstagabends bot Uter: „Das aktuelle Sportstudio“ mit Liedermacher Fred Ape, „Das Wort zum Sonntag“ mit Pfarrerin Elke Rudloff und beste Familienunterhaltung mit seiner Kollegin Martina Schilling, der Eliza aus „My fair Lady“.

"Hänsel und Gretel"

Auch mit Liedern von Mozart und Schubert empfahl sich Martina Schilling für einen Besuch in der Oper, wo sie ab dem 16. November die Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ singen wird. „Diese Inszenierung wird wie Walt Disney im besten Sinne mit viel buntem Treiben auf der Bühne“, versprach die Sängerin. Oper fiele ihr leichter zu singen, ein Liederabend sei anstrengender, aber selbstbestimmter.

Wort zum Sonntag

„Für mich ist der Gottesdienst wie Oper und das ,Wort zum Sonntag‘ im Fernsehen wie ein Liederabend“, erzählte Elke Rudloff, Pfarrerin aus Lütgendortmund und Bövinghausen. Und auch, wie sie mit einem Wort zum Sonntag zum Thema Casting das Casting für die Fernsehsendung gewonnen hat.

Bälle zugespielt

Glänzend spielten sich die drei Gäste und der launig aufgelegte Jürgen Uter die Bälle zu. Mit Liedermacher Fred Ape, der Torwart beim FC Brünninghausen ist, konnte Uter auch über Fußball plaudern („Findest Du nicht auch, dass Spiele des BVB in der 85. Minute beendet werden sollten?“). Mehr als 1000 Texte hat der Liedermacher schon geschrieben und mit Ape, Beck und Brinkmann, später mit Guntmar Feuerstein und seit 2003 in seinen Soloprogammen und Solo-CDs zur Gitarre gesungen. Eines der schönsten, das Lied über seine Tochter „Sie ist so jung“, gehörte zu den vier Liedern, die er bei den „Nachtlichtern“ sang. „Ich hab das Gefühl, ich werd immer wieder neu entdeckt“, meint Ape, der auch Mitorganisator des Kleinkunst-Programms im Cabaret Queue ist. – Für das „Nachtlichter“-Publikum war er eine Entdeckung. Ein Fest versprach Uter für seine letzte „Nachtlichter“-Ausgabe. Viel Wehmut wird wohl auch dabei sein.

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