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Konzert von Lina in der Phoenixhalle

Glitzer-Konfetti für Konzertneulinge

Dortmund Die Sängerin Lina ist am Dienstag in der Phoenixhalle aufgetreten. Bekannt ist Lina aus dem Film „Bibi & Tina“, in dem sie Bibi spielte. Ihr Publikum ist hauptsächlich weiblich und sehr jung.

Glitzer-Konfetti für Konzertneulinge

Linas Auftritt begeisterte viele junge Mädchen in der Phoenixhalle. Foto: Nils Foltynowicz

Es war wahrscheinlich das Konzert mit den jüngsten und aufgeregtesten Fans, das seit der Eröffnung der Phoenixhalle im November dort stattgefunden hat: Lina. Mit viel Glitzer, viel Bunt und dafür, dass die meisten Fans noch nicht einmal im Teenageralter waren, auch mit ganz schön lauten Bässen.

Die Karriere der heute 20-jährigen Sängerin und Schauspielerin Lina Larissa Strahl begann 2013 mit dem Wettbewerb „Dein Song“ auf KiKA. Dann spielte sie die Rolle der Bibi in vier „Bibi & Tina“-Filmen. Seit 2016 hat sie zwei eigene Alben, „Official“ und „Ego“, veröffentlicht und ist bis Mittwoch zum zweiten Mal durch Deutschland getourt.

Die Songs sind laut und positiv

Die meisten ihrer Songs sind positiv und laut, mit viel Schlagzeug und Gitarre. Die Texte sprechen jungen Mädchen aus der Seele: Es geht um Freundschaft, Verliebtsein und Erwachsenwerden. Drei Balladen, wie das Stück „Nach Haus“,waren auch dabei. Und ihren Freund Tilman Pörzgen, der einige Lieder mit ihr performte und von den Mädels vor der Bühne mächtig Applaus bekam, hatte Lina am Dienstag ebenfalls mitgebracht.

Glitzer-Konfetti für Konzertneulinge

Viele junge Fans waren beim Konzert von Lina am Dienstagabend. Foto: Nils Foltynowicz

Ihre Fans, das war auffällig, sind vorwiegend weiblich und sehr jung. Für viele war es das erste Konzert, die meisten kamen mit ihren Eltern. Sinja (11) ist ein bisschen nervös: Von einem Vorsprung am hinteren Rand der Halle aus hat sie die Bühne gut im Blick, die vor Beginn in Rosa- und Lilatönen ausgeleuchtet ist. Mit einer Kappe, auf der in neonfarbenen Großbuchstaben „Lina“ steht, ist sie passend gekleidet. „Die Musik ist toll, meine Lieblingslieder sind ,Kein Bock‘ und ,Zu Jung‘. Aber am aufregendsten ist, Lina zu sehen“, erzählt Sinja, sichtlich stolz, bei dem Konzert dabei zu sein.

Gekreische und Gehüpfe

Als das schließlich beginnt, ist die Textsicherheit der Konzertbesucher beeindruckend. Helle Kinderstimmen singen jedes Lied mit. Im hinteren Bereich ist es etwas ruhiger, aber direkt vor der Bühne gibt es einen gesonderten Kinder-Bereich. Und in dem ist ganz schön was los, dort wird gesprungen und gekreischt, wie sich das für das erste richtigen Konzert gehört.

Glitzer-Konfetti für Konzertneulinge

Sängerin Lina am Dienstagabend in der Phooenixhalle. Foto: Nils Foltynowicz

Lina selbst passt mit auf ihre kleinen Fans auf. „Hier muss gar nicht so gequetscht werden, guckt mal, wie viel Platz da hinten noch ist“, sagt sie zwischen zwei Liedern und alle müssen einen Schritt zurück machen. Mehrmals lobt sie ihr Dortmunder Publikum: „Ihr seid so laut, das ist echt geil! Und ihr könnt ja springen und singen gleichzeitig, das haben nicht alle Städte geschafft!“

Nach drei Zugabe-Liedern, Nebel, Wind und viel Applaus geht das Konzert zu Ende. Fast alle machen sich strahlend auf den Weg nach Hause. Die Kinder, weil es „eine gute Aufführung“ war, und die Eltern, weil ihre Kinder glücklich sind. „Das war mein erstes Konzert. Es war sehr laut, aber schön. Noch besser, als ich es mir vorgestellt habe“, sagt die neunjährige Sophie. Am besten habe ihr das Lied „Glitzer“ gefallen. Da hatten die Konfettikanonen alles gegeben und echten Glitzer über den Zuschauerraum regnen lassen.

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