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Glück für Mieter, Pech für Vermieter

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Hunderten von Mietern sind in Dortmund in den vergangenen Wochen falsche Abrechnungen für die Betriebs- und Heizkosten 2006 in die Briefkästen geflattert. Das schätzt der Mieterverein und rät allen Mietern, die Unterlagen genau zu prüfen. Rechtsanwalt Holger Gautzsch: "Betroffene müssen fristgerecht einen begründeten Widerspruch einlegen, um ihre Rechte zu sichern." Wer bislang noch keine Abrechnung für 2006 erhalten hat, kann sich freuen - etwaige Nachzahlungen muss er nicht mehr leisten, der Anspruch auf ein mögliches Guthaben bleibt aber bestehen.

Gerade bei ehemaligen Viterra-Beständen, die häufig schon mehr als einmal den Besitzer gewechselt haben, häufen sich die Fehler. So erhielten zahlreiche Mieter von der neuen Hausverwaltung nur eine Rechnung über die Heizkosten - dem Unternehmen sei es bislang nicht möglich gewesen, die Informationen für die übrigen Betriebskosten zu bekommen. "Für die Mieter ist das erfreulich, eine Nachzahlung ist damit verfristet", so Gautzsch.

Laut Mieterverein haben auch bis zu 400 Wohnungen im Dorstfelder Hannibal falsche Abrechnungen bekommen: "Sie zahlen für die Heizanlage durch die Umstellung auf Contracting doppelt. Die unzulässige Mehrbelastung dürfte bis zu 20 Prozent betragen." weg

Tipps für Mieter:

Abrechnungen für 2006 mussten in 2007 zugestellt werden.

Abgerechnet werden darf höchstens ein Jahr.

Hohe Kostensprünge können auf einen Berechnungsfehler hindeuten. Widerspruch einlegen!

Kostenlose Infos: Tel. 5576560.

www.mieterverein-dortmund.de

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