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Google hilft Firmen durchs Datenchaos

Wissen Sie, wie es zu den Google-Farben Blau, Rot, Gelb und Grün gekommen ist? Nun, das waren die Farben der Duplosteine, die das erste Datencenter der Internetsuchmaschine provisorisch zusammengehalten haben.

Oder dass sich Google von dem mathematischen Fachbegriff Googol ableitet, der für eine 1 mit 100 Nullen steht? Dies und zig spannende Details über den Internetgiganten, der innerhalb von nur zehn Jahren von der Garagenfirma zum Konzern mit einem Marktwert von 200-Milliarden-Dollar aufgestiegen ist, berichtete Stefan Keuchel am Mittwochabend im Technologiezentrum. Der Pressesprecher von Google Deutschland war Auftaktredner für die neue Veranstaltungsreihe "B1st - Be Stars", die Erfolgsbeispiele aus den Zukunftsbranchen Informationstechnologie und Neue Medien vorstellt.

Die ehrgeizige Vision der Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin war, "jede Information dieser Welt zu organisieren", erläuterte Keuchel. Da gebe es immer noch jede Menge zu tun, da gerade mal rund 20 Prozent des Weltwissens digitalisiert seien. Das Revolutionäre an Google vor einem Jahrzehnt sei die Technik gewesen, denn Suchmaschinen wie etwa Altavista habe es auch damals schon gegeben. Die suchten danach, wie oft ein Wort aufgerufen wird, Google sucht danach, wie oft eine Seite verlinkt ist. "Je mehr Empfehlungen auf eine Seite verweisen, desto höher klettert sie im Index."

Heute ist Google längst nicht mehr nur auf die Websuche von Begriffen und Fotos spezialisiert, sondern hat 90 verschiedene Produkte im Programm. Einige davon stellte der Experte vor. Zum Beispiel "Picasa", Keuchels "absolutes Lieblingsprodukt". Die kostenlose Software organisiert alle Fotos auf dem heimischen PC. Außerdem können die Bilder u.a. bearbeitet und mit Effekten versehen werden.

Interessant für Firmen ist Google Enterprise. "25 Prozent der Arbeitszeit verbringen Mitarbeiter mit der Suche nach internen Informationen", weiß Keuchel. Enterprise helfe dabei, Suchvorgänge innerhalb eines Unternehmens so effektiv zu gestalten wie die Suche mit Google.de. Als Trends der Zukunft prognostizierte er mobile Anwendungen, die Personalisierung von Diensten wie iGoogle und die lokale Suche, denn: "Jede vierte Frage hat lokalen Bezug." kiwi

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