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Grappa in der Welt des Kitschromans

Neuer Krimi von Gabriella Wollenhaupt

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Gabriella Wollenhaupt (54) hat keine Mühen und Kosten bei der Recherche für ihren neuesten Grappa-Roman gescheut. Die Krimiautorin und Fernsehredakteurin ließ sogar einen Geisterheiler (?für 70 die Stunde?) in ihr Erdhügelhaus in Berghofen. Sie kaufte sich Tarot-Karten (?hat sich nicht gelohnt?) und lernte das Pendeln (?das geht bei mir gut?). Ihr Alter Ego, die Bierstädter Journalistin Maria Grappa, macht im neusten Band der erfolgreichen Krimireihe einen Ausflug in die Welt der Esoterik ? und des Kitschromans. Ein Genre, das Wollenhaupt und Grappa so gar nicht mögen. Wenn da nicht die Tote wäre ?: Lilo von Berghofen, Deutschlands berühmteste Kitschromanautorin. Für die Polizei deutet alles auf Selbstmord. Maria Grappa dagegen tippt auf Mord. Hat ein Sprachästhet zugeschlagen oder hängt die Tat mit Lilo von Berghofens Aktivitäten in der Magierszene zusammen? ?Grappa und die Nackenbeißer? heißt Wollenhaupts jüngstes Werk und ist wieder gespickt mit viel Lokalkolorit, Sarkasmus, Ironie und Komik. ?Man kann Tränen vergießen, aber das sind nicht die Tränen der Rührung?, verspricht Verleger Dr. Rutger Booß. Nackenbeißer ? das hört sich gefährlich an. Nackenbeißer sind aber harmlos. So heißen die weich gespülten Liebesromane, die früher am Titelbild zu erkennen waren: Junger, schöner Mann beugt sich über den Hals einer jungen, schönen Frau, um ihr einen Kuss in den Nacken zu drücken. ?Grappa und die Nackenbeißer? ist der mittlerweile 17. Krimi von Wollenhaupt. Der erste, 1993 erschienene Band ?Grappas Versuchung? ist mit 35 000 Exemplaren der bislang meist verkaufte Titel (9. Auflage). Insgesamt sind in der Reihe 300 000 Exemplare erschienen. Stoff für den nächsten Krimi aus Bierstadt hat Wollenhaupt bereits: Die Unterschlagungsaffäre im Rathaus. ?Es ist verblüffend, dass die Realität die Fiktion schlägt.? ko

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