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Große Chance Tagespflege

AWO eröffnet neue Einrichtung im Stephanus-Gemeindezentrum

Damit bietet sie nach dem Eugen-Krautscheid-Haus und dem Möllerhof die teilstationäre Betreuung vor allem für demenziell erkrankte Menschen und sorgt somit für die Entlastung der Familien. «Eröffnung ist ja eigentlich nicht der richtige Ausdruck, wir sind ja schon seit April dabei», sagte Gerda Kieninger, Vorsitzende des Unterbezirks Dortmund. «Ich muss mich bei sehr vielen Menschen bedanken, die das hier auf die Beine gestellt haben. Aber die wichtigsten sind doch diejenigen, die hier täglich in die Einrichtung kommen.» Auf 254 qm finden zwölf Frauen und Männer jeden Tag Hilfe. Entstanden sind Wohn- und Gruppenräume, Pflegebereiche, sanitäre Anlagen, Küche und Dienstzimmer. Besonders stolz ist das Team des Hauses auf den eigenen Garten. Die Kosten belaufen sich auf 65 000 Euro. «Das ist eigentlich nicht viel für eine solche Institution», stellte Kieninger fest. «Erst, wenn man bedenkt, dass wir das aus eigenen Mitteln aufbringen mussten, ist es ein Batzen.» Die demografische Entwicklung verleiht der neuen Einrichtung eine besondere Relevanz: Brackel hat die höchste Altenquote aller Stadtbezirke in Dortmund. 37,6 Prozent der Bürger sind Senioren, 4,9 Prozent gelten als Hochbetagte (über 80-Jährige). Die Tagespflege ist für sie eine große Chance. Viele Gratulanten überreichten der Einrichtungsleiterin Kerstin Jung symbolträchtige Geschenke. So übergab Christoph Diestelhorst einen riesigen Schlüssel, der die Pforten der Einrichtung öffnen soll. Der Pfarrer erklärte: «Nun hat Wickede für jedes Lebensalter ein Angebot.» Der Kontakt zwischen Senioren und Jugendlichen funktioniere prima. Diestelhorst: «Bestes Beispiel ist unser Mann mit der Mundharmonika.» Von ihm seien die Kinder begeistert. Timo Lämmerhirt

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