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Großflughafen macht Dortmund keine Angst

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Die Vision ist nicht neu: Ein internationaler Großflughafen im ehemaligen Tagebaugebiet Garzweiler. Diesmal ist es der Initiativkreis Ruhrgebiet, der den Vorstoß wagt. Wörtlich heißt es: "Zur Sicherung und Förderung der langfristigen Wachstumschancen der Metropole Ruhr und von ganz NRW ist der Bau zu prüfen."

Es sei zwar richtig, dass die Metropole Ruhrgebiet und die Rheinschiene als eine der stärksten Wirtschaftsregionen der Welt noch besser angebunden werden könnten, sagte Dortmunds Flughafensprecher Oliver Kurtz. Gleichwohl halten die Betreiber der "Startbahn Ruhrgebiet" nicht viel von der Idee der Ruhr-Wirtschaft. Sie winken ab. Kurtz: "Das würde nur zu einer Kannibalisierung der Nachfrage führen." Betroffen wären vor allem allein schon durch die räumliche Nähe Düsseldorf und Köln/Bonn, also zwei unmittelbare Konkurrenten des Dortmund Airport. Für die "Startbahn Ruhrgebiet" sieht Kurtz dagegen keine Gefahr am Horizont heraufziehen. "Unser Geschäft würde darunter nicht leiden. Dafür sind wir zu weit weg von Garz-weiler." Kurtz rät, am dezentralen Luftverkehrskonzept festzuhalten. So könnten die bestehenden Airports sehr wohl Flugwünsche erfüllen. Auch Dortmund habe noch genügend Kapazitäten. ar

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