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Grundschüler als Filmstars

DORTMUND Im Schuljahr 2007/08 bieten 80 Grundschulen und 12 Förderschulen insgesamt 7.000 Ganztagsplätze an. 36 Prozent der Grundschüler gehen nach Unterrichtsschluss in die Betreuung. Ein Kamerateam hat sie begleitet.

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Grundschüler als Filmstars

Mittagessen in der Offenen Ganztagsschule: Demnächst sollen die Elternbeiträge nach dem Jahreseinkommen gestaffelt werden.

Neun Minuten lang ist die Film-Sequenz, die den Tagesablauf in der Petri- und der Graf Konrad-Grundschule zeigt. Gleichzeitig mit dem Film stellte die Stadt Dortmund den Bericht "Offene Ganztagsschulen in Dortmund" vor, der über Förderung, Integration und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und den freien Trägern informiert.

"Die OGS sind für mich die wichtigste Schulreform der letzten Jahrzehnte", sagt der Vorsitzende des Schulausschusses, Hermann Diekneite. Er wagt die Prognose: "Das ist ein Zwischenschritt hin zur verbindlichen Ganztagsschule in Deutschland." Dortmund sei "von Anfang an innovativ dabei gewesen" und habe die Chance genutzt: "Die soziale Dimension, zum Beispiel mit gestaffelten Elternbeiträgen, ist beispielhaft."

Im nächsten Schuljahr soll die Zahl der Plätze auf 7500 steigen. Von insgesamt 93 Grundschulen im Stadtgebiet bleiben nur 13 im "normalen Betrieb" - "dort ist der Bedarf einfach nicht vorhanden", weiß die Schuldezernentin Waltraud Bonekamp. "Wir haben in Dortmund abgegriffen, was abzugreifen war." 28,5 Mio. Euro Bundesmittel flossen in das Schulbudget, auch wenn am Ende sieben Grundschulen vorerst mit leeren Händen dastanden: "Die Förderung wurde sehr spät beantragt, wobei das Land auch gewusst haben muss, dass es die verbleibenden 8 Millionen Euro Fördermittel nicht für Grundschulen ausgeben werden", ärgert sich Diekneite noch heute. Der Schulbetrieb laufe jedoch planmäßig: "Die Fördermittel sind kein Problem." Für die Baumaßnahmen werde die Stadt versuchen, die fehlenden 2 Mio. Euro aufzubringen.

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