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Hitze und Wut: Parkplatzstreit eskaliert

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Erst wurde geflucht, dann geschlagen: Im Juli 2006 kam es auf dem Parkplatz des Hardenberg-Freibads zu einem bösen Streit. Gestern erreichte der Fall das Amtsgericht.

Auf der Anklagebank: ein ehemaliger Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma nebst Freundin. Dem Mann wurde vorgeworfen, einem anderen Autofahrer mehrere Faustschläge verpasst zu haben - durch die geöffnete Seitenscheibe. Später soll der 23-Jährige auch das Sonnendach zerschlagen haben. Das Opfer erinnerte sich im Prozess noch genau: "Der hat sofort ins Auto reingeschlagen. Direkt zwischen die Augen." Dabei sei dann auch sofort seine gute Brille kaputt gegangen.

Der Angeklagte beteuerte dagegen seine Unschuld. "Ich habe nicht geschlagen, und ich bin auch kein Typ, der einfach so ausrastet", beteuerte er immer wieder. Es sei lediglich zu Handgreiflichkeiten und Beleidigungen gekommen.

Warum? "Es war halt ein heißer Tag." Außerdem hätten die anderen ihm und seiner Freundin den Weg versperrt. "Die sollten einfach wegfahren." Auch seine Freundin soll später noch mitgemischt haben.

Trotz ihrer anfänglichen Unschuldsbeteuerungen erklärten sie sich am Ende allerdings bereit, den Schaden von knapp 750 Euro (Brille und Sonnendach) wieder gutzumachen und außerdem 200 Euro an die Staatskasse zu überweisen. Im Gegenzug verzichtete das Gericht auf ein förmliches Urteil. jh

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