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Höchstener fordern Land von Berghofen zurück

Höchsten / Berghofen Weil die Höchstener und die Holzener in der katholischen Kirchengemeinde St. Kaiser Heinrich an der Höchstener Straße in Berghofen eindeutig in der Mehrheit sind, fordern sie von den Berghofern ihr Land zurück. Denn die Kirche, das Gemeindehaus und der Kindergarten St. Kunigunde liegen offiziell im Stadtbezirk Aplerbeck, genauer gesagt: in Berghofen, obwohl die Kirchgänger wie waschechte Höchstener denken, dort ja auch wohnen, aber fürs Beten immer nach Berghofen rüber müssen.

Denn das Herz der Kaiser-Heinrich-Katholiken, es schlägt für den Höchsten im Stadtbezirk Hörde. "Eigentlich ist dieser Schritt längst überfällig", begründete Bezirksvertreterin Bärbel Grunewald (CDU) in dieser Woche einen Antrag in der Bezirksvertretung. Das räumliche Wachstum und die intensive Bebauung Höchstens seien zwingende Gründe.

Keine Gnade

Aplerbecks Bezirksvorsteher Sascha Mader lässt jedoch keine Gnade walten und die Säbel rasseln. "Der Stadtbezirk Aplerbeck hat keine Menschen zu verschenken", sagte er gestern auf Anfrage der Ruhr Nachrichten. Und weil die Bezirksvertretungen Hörde und Aplerbeck einvernehmlich über eine Grenzverschiebung entscheiden müssen, dürfte es jetzt auf eine Fehde hinaus laufen.

Konsens beim Bier

Als "Schlichter" könnte Hördes CDU-Fraktionsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Weber (Foto) gestern im fernen Zwickau eine tragende Rolle gespielt haben: Mader und er nahmen dort an einer CDU-Veranstaltung teil. "Ich werde sehen, ob ich heute Abend mit ihm bei einem Bier einen Konsens finden kann", sagte er am Nachmittag. Sein Druckmittel: Mader ist auf dem Kreisparteitag der CDU in einer Woche auch auf Stimmen aus dem CDU-Stadtbezirk Hörde angewiesen. Wer das meiste Bier getrunken hat, stand bei Redaktionsschluss nicht fest. ban

Soll Berghofen das St.-Kaiser-Heinrich-Land an Höchsten abgeben? Stimmen Sie ab im Internet:

www.westline.de/go/hoechsten

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