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Hohenbuschei: Naturschützer warnen

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Brackel Eine Verkleinerung des geplanten Baugebietes "Hohenbuschei" auf dem ehemaligen Militärgelände in Brackel und mehr Abstand zum Naturschutzgebiet (NSG) "Buschei" fordern die Naturschutzverbände BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) und LNU (Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt).

"Zu groß und zu nah am Naturschutzgebiet", meint Peter Halbsguth (LNU). Auf dem ehemaligen Militärgelände in Brackel sollen ab 2010 zwischen Golfplatz, BVB-Trainingsgelände und Naturschutzgebiet 900 Wohnungen entstehen. Nach Auffassung der Naturschützer sollte das Gelände behutsam von West nach Ost und nicht - wie beabsichtigt - von außen nach innen entwickelt werden. Der große Baumbestand auf dem Kasernengelände sollte erhalten bleiben. Nach den Planungen der Hohenbuschei-Entwicklungsgesellschaft sollen über 500 der 1500 erhaltenswerten Bäume beseitigt werden. Die Naturschutzverbände befürchten eine erhebliche Störung des empfindlichen Naturschutzgebietes, das erst durch seine jahrzehntelange Abgeschiedenheit zu einer wichtigen Lebensstätte für Tiere und Pflanzen wurde. Wanderwege sollten deshalb nicht in den Kernbereich des NSG, sondern südlich und östlich um das Gebiet herum geführt werden. Der bestehende äußere Zaun sollte erhalten, ein Zaun östlich des Golfplatzes neu errichtet werden. Hier habe der Royal Saint Barbara's Club im Zuge der (genehmigten) Golfplatzerweiterung Teile des Naturschutzgebietes (u.a. Ufer des sog. Wulfschen Teiches) widerrechtlich mit Erde überschüttet.

Die von der Bezirksvertretung Scharnhorst geforderte Errichtung einer Fußgängerbrücke über die "Körne" wird von den Naturschutzverbänden unterstützt, allerdings sollte sie nach Osten in den Bereich des Asselner Grabens verschoben werden.

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