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Hotel Rombergpark soll weichen

DORTMUND Es bleibt dabei: Das Hotel Rombergpark und die ehemalige Wirtschaft- und Hotelfachschule (Wihoga) werden abgerissen. Daran hat auch die Initiative des Kreisverbandes im Bund Deutscher Architekten (BDA) nichts ändern können.

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Hotel Rombergpark soll weichen

Der Gebäudekomplex mit Hotel und Ex-Wihoga im Überblick.

BDA-Vertreter hatten sich ebenso wie die Designer, die derzeit die Räume am Rombergpark vorübergehend nutzen, für den Erhalt des Ensembles im Stil der 50er-Jahre stark gemacht. Bei einem Treffen vor Ort machten die Vertreter der Stadtspitze aber deutlich, dass sie am geplanten Abriss festhalten.

Und der soll unmittelbar nach der Sommersaison erfolgen, auch wenn es noch keinen Investor für eine Neubebauung gebe, erklärte der Chef der Wirtschaftsförderung, Udo Mager. Dabei nimmt man bewusst in Kauf, mittelfristig eine Brachfläche am Nordeingang des Botanischen Gartens Rombergpark zu hinterlassen. „Es hat sich aber gezeigt, dass das bestehende Gebäude ein Vermarktungshindernis ist“, erklärt Mager.

Biergarten zum Übergang

Nach den Plänen der Stadt soll am Nordrand des Rombergparks mit dem ehemaligen Hotel und dem verlassenden Betriebshof der Stadt Gesundheitswirtschaft angesiedelt werden. Erste konkrete Pläne für ein Gesundheitszentrum waren allerdings mangels Investoren geplatzt. Zur Not könne die Fläche vorübergehend auch für einen Biergarten genutzt werden, schließt Mager eine Übergangslösung im kommenden Jahr nicht aus.

Die Vertreter des BDA konnten die Haltung der Stadtspitze nur zur Kenntnis nehmen. Ganz hat man die Hoffnung auf einen Erhalt des Komplexes aber noch nicht aufgegeben. „Vielleicht“, so überlegt Richard Schmalöer vom BDA-Vorstand, „findet sich ja noch ein Investor, der das Gebäude mit übernehmen möchte.“

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