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"Ich stehe im Weg"

Schüren Im Grunde ist das gar nicht sein Job. Doch jeden Morgen macht Andreas Soppoth sich unbeliebt.

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Und zwar bei Eltern, die ihre Kinder "mal schnell" mit dem Auto zur Friedrich-Ebert-Grundschule in Schüren bringen und sich dabei entweder ins Halteverbot vor der Schule stellen oder gleich auf das Schulgelände, sprich den Lehrerparkplatz, fahren.

Über diesen etwa 50 Meter langen Streifen gehen alle ankommenden Schulkinder; die Lehrer stellen dort ihre Autos ab. Zusätzlich müssen Taxis mit den Rollstuhlkindern, die die Schürener Grundschule besuchen, diese über den Parkplatz bis an den Beginn des Schulhofes fahren können.

Schon genug Getümmel also, da gefährden alle weiteren PKW-Fahrer die Sicherheit aller Kinder - auch die ihrer eigenen. Also stellt sich Schulhausmeister Andreas Soppoth in Absprache mit Rektorin Rita Mölders morgens in die Einfahrt zum Schulparkplatz und erklärt mit Engelsgeduld, warum man mit dem Auto nicht bis direkt zum Klassenzimmer fahren kann. "Ich hab´ mir schon anhören müssen: "Warum soll ich laufen, wenn ich auch fahren kann?", schüttelt Soppoth den Kopf, aber manche Eltern zeigten auch Einsicht. Doch wenn er ein paar Tage Pause macht, ist der Erklärungseffekt schon wieder verflogen - schade eigentlich. "Ich mache weiter", verspricht Soppoth, und bekommt dafür von vielen Eltern eine Menge Lob. bib

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