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Idee vom Grillplatz verpuffte

Brackel Sommerzeit ist Grillzeit. Doch da nicht jeder Bürger über ein eigenes Haus mit Garten verfügt, forderte die Brackeler CDU-Fraktion nun einen öffentlichen Grillplatz für alle, denen dieses Vergnügen verwehrt bleibt.

"Andere Städte wie Lünen haben dieses Konzept schon erfolgreich umgesetzt. Wir könnten uns vorstellen, einen solchen Platz an der Oesterstraße oder am Brauks zu errichten", verdeutlichte CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Barrenbrügge. Gegrillt werden solle dann auf selbst mitgebrachten Geräten, die auf neuen, kreisrunden Betonflächen aufgestellt werden sollen. "Die Leute wollen einfach grillen. Der Platz könnte mit stabilen Bänken und Tischen versehen sowie mit gesonderten Müllbehältern für Asche und Glut bestückt werden", erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wolfgang Stut-Schilp. Kritik hagelte es derweil von Vertretern der SPD und Grünen. Hartmut Monecke, SPD-Fraktionsvorsitzender, lobte zwar den Ansatz der Union, bemängelte aber, diesen nicht konsequent zu Ende gedacht zu haben: "Wenn wir einen Grillplatz einrichten, so müssten wir auch für angemessene Sanitäranlagen sorgen", so Monecke.

Zwar sei ein einzelner Grillplatz "immer noch besser als unzählige Wolken von Balkonen", warf FDP-Vertreter Horst Klemke ein, jedoch kritisierte Grünen-Fraktionsvorsitzender Ulrich Begemann vor allem ein fehlendes Konzept für die Müllentsorgung: "Ich frage mich, wer letztendlich für die Müllentsorgung bezahlen soll", so Begemann.

Im Anschluss an die Debatte zog die CDU-Fraktion ihren Vorschlag zurück.

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